Hummersaison in den Niederlanden 2011

Oosterschelder Hummer
Der Oosterschelder Hummer ist in der Hummersaison 2011 in den Niederlanden in elf Restaurant zu einem einmaligen Preis erhältlich.

Die Hummersaison 2011 in den Niederlanden hat bereits begonnen. Salopp gesagt, wenn man, dank EHEC, über Wochen hinweg vor Gemüse aus dem Norden warnt und der eine oder andere immer noch Unsicherheiten im Umgang dessen verspürt, könnte derjenige immer noch zum Gemüse aus dem Meer wechseln. Der Hummer aus den Niederlanden wäre das passende „Fleisch“ dazu.

Die beste Gelegenheit die Hummersaison 2011 in den Niederlanden zu genießen ist ein spontaner oder geplanter Urlaub in der Provinz Zeeland. Noch bis zum 15. Juli würdigt Zeeland die einzigartige Hummersaison 2011. In vielen Restaurants und anderen Gastronomieeinrichtungen in Zeeland steht Hummer in vielen Variationen auf der Speisekarte. In elf Restaurants in Zeeland lädt man zum legendären Oosterschelde-Hummer ein. Der Oosterschelde-Hummer ist eine besondere Delikatesse und darf selbstverständlich in der Hummersaison 2011 in den Niederlanden seinen würdigen und ehrenvollen Platz in den Restaurants in Zeeland einnehmen. Diese elf Restaurants gründeten einst den „Oosterschelde-Hummer-Kreis“. Bis zum 15. Juli bieten sie ein einzigartiges Hummermenü zu einem moderaten Preis ein. Über den Oosterschelde-Hummer weiß man zu erzählen: Er sei der genussvoller und feiner im Geschmack als seine Artgenossen. Als Grund wird das Erbgut des Hummers angegeben.

Abseits dieser elf Restaurants, welche die Hummersaison 2011 auf besondere Weise zu würdigen versuchen, heißt es in der gesamten Provinz Zeeland „Zeeuwse Zilte Zaligheden“, salzige Zeeländische Wochen. Der Hummer in den Niederlanden kommt niemals nur allein. Die Nordsee bietet eine Fülle an Meeresfrüchten und –Tieren an. Neben dem Hummer sind es die zeeländischen Austern sowie die Miesmuscheln, die in der Hummersaison 2011 in den Niederlanden ebenfalls festlich angerichtet werden. Zu den besonderen Zeeländischen Austern zählen die wilde Auster sowie die flache Auster. Gerne darf man zeitgleich einmal die Strandaster mit länglichen Blättern probieren. Man sagt diesem Gemüse einen herben salzigen Geschmack nach, der dennoch einem Spinat ähnelt. In diesem Zusammenhang sei auch der Queller erwähnt, ein kaktusähnliches Gewächs, welches den Rand der Salzwiesen zum Lebensraum erklärte.

Katja Elflein

Foto: Balthasar Roessingh

Datum: 20.06.2011

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