Schoonloo zwischen Wald, Heide und historischen Sandwegen
Unterkünfte in Schoonloo
Pieterpad und markierte Etappe
Die sechste Etappe des Pieterpads führt auf einer Länge von 24 Kilometern von Schoonloo nach Sleen. Der Startpunkt dieser Etappe liegt am Café Hegeman in Schoonloo, bevor die Strecke durch die Boswachterij Schoonloo führt. Die Markierung der sechsten Etappe besteht aus rot-weißen Pfosten.
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Foto: Andre Hosper via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wald, Heide und Radrouten
Die Boswachterij Schoonloo bietet ruhige offene Flächen sowie Wälder mit besonderen Pflanzen und Tieren; mit etwas Glück lässt sich dort ein seltener Dachs beobachten. Durch die Boswachterij Schoonloo führt auch die 13 Kilometer lange Fahrradroute Schoonloo. Der Wolvenspoor ist eine 7,5 Kilometer lange Route durch das Hart van Drenthe. Sein Verlauf führt durch dunkle Wälder und Heideflächen, über Holzbrücken über Venngewässer und durch das Bachtal der Elperstroom.
Badeseen und Sandplätze
Die Freizeitanlage Speelvijver 't Loomeer liegt in der Boswachterij Schoonloo an der Straße von Schoonoord nach Schoonloo. Der sieben Hektar große Badesee besitzt einen vollständig umlaufenden Sandstrand und eine Liegewiese. Das Wasser ist höchstens zwei Meter tief, und der See gilt als besonders geeignet für Familien mit Kindern. An der Speelvijver 't Loomeer gibt es Toiletten, Picknickplätze, ausreichend Parkplätze und einen Fahrradstellplatz; an Sommertagen ist der Kiosk geöffnet.
Neben Schoonloo liegt die Badestelle Ieberenplas in der Umgebung der Boswachterij Grolloo. Der See ist höchstens zwei Meter tief und verfügt über einen großen Sandstrand. Von der Ieberenplas aus führen Spaziergänge in das angrenzende Wald- und Naturgebiet. In der Umgebung bietet die Zandspeelplaats Grolloo Möglichkeiten zum Picknicken und Spielen im Sand.
Sandrücken und Ortsgeschichte
Schoonloo ist ein Eschdorf am höchsten Punkt der Rolderrug, eines parallel zur Hondsrug verlaufenden Sandrückens. Der Begriff Eschdorf verweist auf eine traditionelle Siedlungsform rund um einen Esch, eine alte Ackerfläche. Schoonloo entstand im frühen Mittelalter an der Kreuzung der Postroute Coevorden–Groningen und der Durchgangsstraße zwischen Schoonoord und Grolloo.
Schoonloo wurde 1328 erstmals als Sconelo erwähnt; um 1500 wurde der Name als Sconloe geschrieben. Die Knapzakroute Schoonloo-Grolloo führt über kurvige Sandwege und durch dichte Eichenwäldchen. Über jahrhundertealte Dörfer vermittelt die Route Einblicke in das frühere Bauernleben; unterwegs bieten sich weite Ausblicke auf Heide, Wald und mäandernde Tiefjes. Mit Tiefjes sind kleine Wasserläufe gemeint.
Sport und Naturaufenthalt
Beachvolleybal Schoonloo veranstaltet jährlich ein Beachvolleyballturnier, bei dem sowohl Freizeitsportler als auch ambitionierte Spieler willkommen sind. Von der Manege Knollegruun aus führen Ausritte direkt vom Gelände in die ausgedehnten Wälder und Heidefelder der Drentse Natur. Auf dem Naturcampingplatz De Dennen kann man zwischen Heide, Wäldern, Sandverwehungen und kleinen Heideweihern inmitten der Natur campen.
Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet: Vredenheim, Gasselte, Eext, Nooitgedacht, Annen, Gasselternijveen, Balloo, Eexterzandvoort
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