Warten zwischen Moorland und De Alde Feanen

File:Sicht op Warten fan ôf de omwei.jpg File:Sicht op Warten fan ôf de omwei.jpg Foto: RomkeHoekstra via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wasserlandschaft zwischen Moor und Feanen

Warten bildet einen natürlichen Übergang zwischen dem offenen Moorland und den Gewässern von De Alde Feanen. Der Ort entstand an den Ufern des Flüsschens Ald Djip; ein Teil dieses Flüsschens ist an der Nordostseite des Dorfs noch erhalten. Für Spaziergänge und Radtouren bildet dieser Übergang einen landschaftlichen Rahmen.

Wasserwege und Ausflüge

Auch auf dem Wasser lässt sich Warten anhand konkreter Anlaufpunkte orientieren. Die Jachthaven Wartena verfügt in Warten über 600 Liegeplätze für Segelboote, Motorboote, Kajütsegelboote und Sloepen. Die Sonnenfähre De Oerhaal bringt Besucher vom Hafen über den Prinses Margrietkanaal auf die andere Seite; von dort können Sie mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Nationalpark De Alde Feanen weitergehen.

Eine Fahrt mit der alten Bauernpraam bietet Museum Warten ebenfalls an: Es gibt eine fast zweistündige Fahrt durch den Nationalpark De Alde Feanen. Mit ihrer fast zweistündigen Dauer ist die Fahrt als Ausflugspunkt planbar. Die Fahrt mit der Bauernpraam legt am It Earmhûs, Hellingpaad 3–9 in Warten, ab. Im weiteren Umfeld von Warten vermietet Greenjoy elektrische Sloepen für bis zu 10 Personen. Diese Boote eignen sich für verschiedene Tagestouren und für eine Rundfahrt durch den Nationalpark.

Geschichte und gebaute Spuren

Das It Earmhûs verbindet dabei mehrere historische Ebenen. Es wurde 1893 im Auftrag der Diakonie des Kirchenvorstands als Armenhaus errichtet und erhielt 1975 die Funktion eines Dorfmuseums von und in Warten. Der Wechsel vom Armenhaus zum Dorfmuseum verbindet die Baugeschichte des Hauses mit seiner späteren Nutzung. Im It Earmhûs wird außerdem die Geschichte von Sytze und Maaike erzählt, einem Einsiedlerpaar aus De Alde Feanen. Die Oud Friese Greidboerderij in Warten ist ein Rijksmonument, wurde 1725 errichtet und vollständig stilgerecht restauriert.

Zur gebauten Geschichte gehört auch die Kirche von Warten: Sie wurde 1780 in Gebrauch genommen, nachdem 1779 eine alte, baufällige Kirche abgebrochen worden war. Die Jahresangaben 1779 und 1780 markieren den Übergang vom Abbruch des Vorgängerbaus zur Nutzung der Kirche. Ihre Buntglasfenster fertigte 1780 der Sneker Glaser Ype Staak (1707–1808) an. De Ikkers stammt ursprünglich aus dem 18. Jahrhundert und wurde 1970 an diesen Standort versetzt und restauriert. Warten hat seit Langem einen guten Ruf im Schiffbau.

Naturbeobachtung und historische Wege

Ein konkreter Ort für Naturbeobachtung ist die It Wyldlân Vogelkijkhut. Sie liegt in einem Naturgebiet aus durch Torfgewinnung entstandenen Tümpeln und Seen und ist ausschließlich mit dem Boot erreichbar. Für die Beobachtung an der Hütte ist daher ein Boot als Teil des Weges einzuplanen. Auch die frühere Erreichbarkeit Wartens war wassergeprägt: Warten war früher ausschließlich auf dem Wasserweg erreichbar; erst 1953 wurde die Straße nach Grou fertiggestellt.

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