De Falom: Wasserwege, Moorlandschaft und Weggeschichte

File:De Falom, Goddeleaze Singel, pealtsjasker.jpg File:De Falom, Goddeleaze Singel, pealtsjasker.jpg Foto: RomkeHoekstra via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wasser, Moor und ein eigener Dorfakzent

De Falom verbindet Wasser, Moorlandschaft und sichtbare Spuren regionaler Geschichte. Ein Kunstwerk auf dem Brückendeck verleiht der Brücke und dem Dorf De Falom ein einzigartiges Erscheinungsbild und ist ein Blickfang. Dazu kommen eine Anlegestelle am Wasser, Wege durch Naturgebiete sowie Rad- und Wasserstrecken. Die Brücke ist dabei ein konkreter Bezugspunkt zwischen Dorf und Wasser.

Bûtefjild: Landschaft mit vielen Details

Das Naturgebiet Bûtefjild vereint kleine, geschützte Gewässer, Schilfbestände, Seerosen, Weideland, kleine Gräben und Kanäle. Charakteristische Erlenreihen sowie Holz- beziehungsweise Gehölzwälle geben der Landschaft weitere markante Strukturen. Am Koekoekspaad bietet der Aussichtsturm Bûtefjild einen schönen Ausblick über das Naturgebiet Sippen-Finnen; zugleich liegt er neben dem Ottema-Wiersmareservaat. Im Bûtefjild gibt es Möglichkeiten zum Radfahren, Wandern und für die Freizeitschifffahrt. Im Bûtefjild liegen diese drei Fortbewegungsformen räumlich im selben Naturgebiet.

Routen durch Natur und Kultur

Eine zusätzliche Schleife der Route führt vom Knotenpunkt 25 westwärts zum Knotenpunkt 42 durch das Moorgebiet De Houtwiel. Unterwegs verläuft sie am Krúswetter und am Vogelkijkpunt De Houtwiel vorbei. Die Route „Natuur en cultuur rondom Feanwâlden en De Falom“ ist 14,6 Kilometer lang. Die konkrete Kilometerzahl gibt der eigenen Zeitplanung einen festen Rahmen. Ein Aufenthalt am Vogelkijkpunt lässt sich als eigener Beobachtungshalt innerhalb der Strecke berücksichtigen. Vom Vogelkijkpunt De Houtwiel aus lassen sich viele Schilfvögel beobachten.

Anlegestelle und Bûtefjild-Wasserroute

An der Anlegestelle in De Falom kann man zu einem Spaziergang durch das Gebiet Houtwiel aufbrechen. Auch die ausschließlich für Elektroboote vorgesehene Bûtefjild-Wasserroute führt am Dorf De Falom vorbei. Unterwegs kann man gegebenenfalls anlegen, um durch das Gebiet Houtwiel zu spazieren. Der Standort der Anlegestelle in De Falom wurde gewählt, weil Besucher dort leicht auf Wander- oder Fahrradrouten umsteigen können. Für die Wasserroute ist die Beschränkung auf Elektroboote ein eigener Planungsfaktor. Das mögliche Anlegen stellt den Übergang zum Spaziergang durch Houtwiel her.

Radfahren mit konkretem Ortsbezug

Für Radreisende gehört der erneuerte Radweg zwischen De Falom und De Westereen zu den Verbindungen vor Ort. Außerdem kann die Fahrradroute „Goddeloze Singel und Goddeloos Tolhuis“ auch in De Falom gestartet werden.

Goddeloze Singel und Tolhuis

Das Goddeloze Tolhuis steht an der Stelle, an der die Goddeloze Singel die Falomster Feart kreuzt. An dieser Kreuzung treffen der mittelalterliche Sandweg und die Falomster Feart aufeinander. Die Goddeloze Singel ist ein authentisch erhaltener Abschnitt eines mittelalterlichen Sandwegs, der das Kloster Klaarkamp mit den Klöstern bei Burgum und Smalle Ee verband. Die Weggeschichte verbindet De Falom dabei mit Klaarkamp sowie den Klöstern bei Burgum und Smalle Ee. Wer sich für die Geschichte von Wegen, Wasserverbindungen und regionalen Klosterlandschaften interessiert, findet hier einen konkreten Anknüpfungspunkt innerhalb des Ortsbilds von De Falom.

Weitere Orte auf derselben Destinationsebene: Sibrandahûs, Broeksterwald, Rinsumageast und Veenwouden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dantumadiel.

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