Rottevalle: Wasserwege, De Leijen und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Rottevalle
Wasserlandschaft zwischen See und Lits
Rottevalle liegt im Nationaal Landschap de Noardlike Fryske Wâlden und ist dank des Jachthafens an der Lits direkt an die Lits-Lauwersmeerroute angebunden. Die Lits gehört damit zugleich zur Wasserroute und zur Ortsgeschichte von Rottevalle.
Das Naturgebiet De Leijen besteht aus einem See, Inseln und der umliegenden Natur, die erkundet werden kann. Besucher können dort Vögel beobachten, schwimmen, mit dem SUP-Board fahren, surfen oder mit dem Boot fahren. Die unterschiedlichen Möglichkeiten machen De Leijen zu einem Ort, an dem sich die niederländische Verbindung von Wasserfläche und Landschaft aus mehreren Blickwinkeln erleben lässt.
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Foto: Gouwenaar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
De Leijen: Natur beobachten und erkunden
Im Gebiet De Leijen können Sie außerdem den Laarzenpad nutzen oder mit dem Fahrrad eine Runde um den See fahren. Der Laarzenpad ist dabei als eigene Wanderoption angelegt; die Fahrradrunde bindet die Erkundung ausdrücklich an den See. So lassen sich ruhige Naturbeobachtung und aktive Erkundung miteinander verbinden, ohne dass dafür ein einheitliches Programm festgelegt werden muss.
Historische Wege in Rottevalle
Der Name Mûntsegroppe erscheint bereits auf Karten aus dem Jahr 1540. Rottevalle liegt an der Mûntsegroppe, einem geradlinigen historischen Wanderweg, der das Kloster Olijfberg in Veenklooster mit dem Kloster in Smalle Ee verbindet. Veenklooster und Smalle Ee bilden dabei die beiden Klosterorte an dieser historischen Wegverbindung. Der Weg gibt dem Ort neben den Wasserlandschaften eine historische Orientierung: Seine Bedeutung liegt in der Verbindung zweier Klöster und in der langen Überlieferung des Namens.
Spuren von Handel und Wasserbau
Auch die Geschichte der Lits gehört zum Ortsbild. Die Lits wurde 1956 um Rottevalle herum verlegt; dabei wurde ein Teil des Hafens zugeschüttet, was noch heute gut zu erkennen ist. Der Torfhandel brachte Rottevalle zwei Jahrhunderte lang wirtschaftliche Betriebsamkeit und kam um 1800 zum Erliegen. Die sichtbare Aufschüttung des Hafens erinnert an die frühere Führung der Lits, während der Torfhandel einen eigenen wirtschaftlichen Abschnitt bildet.
Kirche, Orgel und Herberg
Zu den markanten Bauwerken zählt die monumentale Herberg van Smallingerland im Herzen von Rottevalle, die aus dem Jahr 1791 stammt. Die Doarpstsjerke in Rottevalle wurde 1724 erbaut. Sie besitzt eine Van-Dam-Orgel aus dem Jahr 1863, die aus der Schipperskerk in Leeuwarden stammt. Zusammen mit den historischen Wegen und den sichtbaren Veränderungen an der Lits vermittelt die Ortsmitte einen Zugang zu mehreren Epochen der lokalen Geschichte.
Konzerte in der Doarpstsjerke
In der Doarpstsjerke Rottevalle werden vier- bis sechsmal jährlich sonntagnachmittags Konzerte veranstaltet. Das Programm reicht von klassischer Musik wie Bach bis zu moderneren Liedermachern.
Weitere Ziele: Houtigehage, De Tike, Oudega, Drachten, Oudega Gem Smallingerlnd, Goëngahuizen, De Veenhoop.
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