Haarlo zwischen Landschaft, Wegen und Geschichte
Unterkünfte in Haarlo
Haarlo verbindet eine kleinteilige Landschaft mit Bau- und Regionalgeschichte. Südlich des Ortes liegt Landgoed Erve Wolink; in Haarlo beginnen verschiedene Wege. De Kluntjespot und ein Münzfund ergänzen das Ortsbild um konkrete bauliche und historische Spuren.
Landgoed Erve Wolink und die Landschaft rund um Haarlo
Südlich von Haarlo liegt Landgoed Erve Wolink, ein etwa 36 Hektar großes Gebiet. Zum Landgoed gehören Wald, Weideland, Äcker, Alleen, Wallhecken und Gehölzstreifen. Offene Flächen und bewachsene Strukturen wechseln einander ab. Ein denkmalgeschützter Bauernhof auf dem Landgoed stammt aus dem Jahr 1770. Auf dem Landgoed wurden mehr als 60 Vogelarten erfasst, darunter das Wintergoldhähnchen. Rund um Haarlo umfasst die Landschaft außerdem alte Bauernhöfe und Gehöfte, Äcker, Weiden und Wallhecken. Für Naturinteressierte stehen auf dem Landgoed offene Flächen, Wald und Gehölzstreifen ebenso im Mittelpunkt wie die dort erfasste Vogelwelt.
Wandern und Radfahren ab Haarlo
Die Wolinkkamproute ist als 2,69 Kilometer lange Wanderroute ausgewiesen und beginnt am TOP Prinsen, Eibergseweg 13, in Haarlo. Für die Wanderplanung lassen sich die 2,69 Kilometer und der Start am TOP Prinsen, Eibergseweg 13, in Haarlo direkt berücksichtigen. Die Kluntjespotwandeling ist ein kurzer Spazierweg, der in Haarlo beginnt. Der Haarlose Veldpad gehört zu den längeren Wandermöglichkeiten ab Haarlo.
Auch für das Radfahren führen von Haarlo Routen in Richtung Borculo, Eibergen und Geesteren über ruhige Landstraßen. Bei der Tourplanung lassen sich Borculo, Eibergen und Geesteren über ruhige Landstraßen als unterschiedliche Fahrtrichtungen ab Haarlo einplanen.
De Kluntjespot: Bauform und Nutzung
Die Kirche De Kluntjespot in Haarlo wurde 1858 auf einem symmetrischen achteckigen Grundriss im Waterstaatsstil erbaut. Ihre Architektur verbindet neugotische und neoklassizistische Merkmale. Heute wird De Kluntjespot auch für Ausstellungen und Konzerte genutzt. Die heutige Nutzung folgt auf eine klar datierte und formal eigenständige Baugeschichte.
Der Münzfund von Haarlo
1980 wurde in Haarlo ein Münzfund mit 1.100 Silbermünzen aus dem 13. Jahrhundert ausgegraben, die in einem Steinzeugkrug verpackt waren. Zum Fund gehörten englische und schottische Pennys, französische, brabantische und geldrische Münzen sowie zahlreiche, unter anderem aus Münster und Recklinghausen stammende Medaillen.
Das Historisch Museum de Scheper in Eibergen besitzt den restaurierten Krug und eine Auswahl von 60 Silbermünzen aus dem Haarloer Münzfund. Die Auswahl von 60 Silbermünzen bildet damit nur einen Teil des Fundes mit 1.100 Münzen. Die Fundgeschichte reicht damit vom Ausgrabungsort Haarlo bis zum Museumsbesitz in Eibergen. Der Krug, die Silbermünzen und die Medaillen bilden dabei unterschiedliche Bestandteile desselben Fundes.
Weitere Orte sind Gelselaar, Borculo, Neede, Eibergen, Beltrum, Nederbiel, Geesteren und Rekken.
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