Zum Inhalt

Keijenborg: Wege, Handwerk und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Keijenborg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Keijenborg zwischen Klosterbezug und Dorfgeschichte

Keijenborg entwickelte sich rund um das Kloster Bethlehem, das 1457 gegründet wurde. Der Booltinkcomplex gilt als das älteste historische Erbe von Keijenborg. Die H. Johannes de Doperkerk ist die katholische Dorfkirche von Keijenborg. Sie wurde von 1930 bis 1932 nach einem Entwurf des Architekten Jan Stuyt erbaut. Der Kirchenbau markiert damit einen deutlich späteren Abschnitt als die Gründung des Klosters.

File:Lovely Dutch style new built house near Keijenborg - panoramio.jpg File:Lovely Dutch style new built house near Keijenborg - panoramio.jpg Foto: Henk Monster via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Wanderwege durch Eschkomplexe und ländliche Gebiete

Auf dem Klompenpad zwischen Keijenborg und Bekveld führt der Weg durch jahrhundertealte Eschkomplexe, abgeschlossene Einmannkampen und gerade Parzellen des Broekgebiets, die zur Grote Beek entwässern. Die Begriffe verweisen auf unterschiedliche Formen der niederländischen Kulturlandschaft: Eschkomplexe sind alte Ackerbereiche, während Einmannkampen abgeschlossene Einzelparzellen bezeichnen. Der Verlauf umfasst damit unterschiedliche Landschaftsräume innerhalb der Verbindung zwischen Keijenborg und Bekveld.

Die Keijenborgroute ist eine 12 Kilometer lange Wanderroute durch Keijenborg und über ’t Hengelse Gooi. Das Gooijschepad ist 15 Kilometer lang und führt auf halber Strecke am Stammcafé von Normaal vorbei. Die Kilometerangaben bieten einen konkreten Rahmen für die Planung der jeweiligen Wanderung. Am Startpunkt des Gooijschepad, dem Klompenmakershuus, gibt es eine Ausstellung über das Holzschuhmacherhandwerk.

Auch für eine Erkundung mit dem Fahrrad gibt es einen eigenen thematischen Weg. Die Monumentenroute Hengelo-Keijenborg ist eine lehrreiche Radroute durch die Dörfer und ländlichen Gebiete von Hengelo und Keijenborg.

Mühlenrest, Museum und lokale Kultur

Molen van Sloot / De Hoop wurde 1851 als Galerie-Windmühle zum Mahlen von Getreide gebaut. Der Rest von Molen van Sloot / De Hoop diente während des Kalten Krieges von 1952 bis 1964 als Beobachtungsposten des Korps Luchtwachtdienst. Der Rest von Molen van Sloot / De Hoop ist ein Rijksmonument und kann von der öffentlichen Straße aus besichtigt werden; er befindet sich an der Hengelosestraat 17. Bau als Getreidemühle und Nutzung als Beobachtungsposten gehören damit zu zwei unterschiedlichen Zeitabschnitten des erhaltenen Bauwerks.

Anzeige

Das Klompenmakershuus ist ein Museum über das Holzschuhmacherhandwerk in Keijenborg und zeigt, wie Holzschuhe von Hand hergestellt wurden. Im Klompenmakershuus sind alte Maschinen, Werkzeuge und andere Gegenstände aus der Holzschuhmacherei zu sehen; bei Vorführungen können Besucher die Holzbearbeitung beobachten. Die Sammlung von Maschinen und Werkzeugen ergänzt die Vorführungen, bei denen der Arbeitsvorgang selbst zu sehen ist.

In der Opel GT Factory gibt es ein Opel-GT-Museum mit Sammlerstücken und einer beeindruckenden Opel-GT-Sammlung. In Keijenborg findet jährlich rund um den 24. Juni eine Kirmes mit Prozession statt. Das 1853 gegründete Schuttersgilde Sint Jan organisiert die Kirmes in Keijenborg. Damit stehen neben Handwerk und Baugeschichte auch Opel-GT-Sammlerstücke und ein wiederkehrendes Dorffest im örtlichen Themenfeld.

Weitere Orte sind Olburgen, Toldijk, Wichmond, Hengelo, Steenderen, Baak, Vorden und Hummelo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bronckhorst.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.