Alphen: Flusslandschaft, Mühle und Kirchen
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Foto: loes van eck- verhoe… via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Alphen aan de Maas verbindet offene Flusslandschaft mit markanten Bau- und Erinnerungsorten. Der Moas-Wetteringpad führt durch Obstgärten, Ackerland und ausgedehnte Überflutungsgebiete im Außenbereich von Alphen aan de Maas. Der Weg verläuft im Außenbereich und führt durch eine Landschaft, in der Obstgärten, Ackerland und Überflutungsgebiete dort zugleich vorkommen. So erleben Sie den Ort über wechselnde Landschaftsräume statt nur über einzelne Punkte.
Wasserlandschaft am Maas-Ufer
Am Maas-Ufer bei Alphen wurde die Steinschüttung bis 1 Meter unter der Wasserlinie entfernt. Dadurch erhalten natürliche Prozesse wieder Raum; nach und nach entsteht ein Ufer mit Flachwasser und Flussstränden. Das macht die Uferentwicklung selbst zu einem interessanten Thema für Besucher, die sich für Wasserlandschaften interessieren. Am Maas-Ufer lässt sich die entstehende Verbindung von Flachwasser und Flussstränden vor Ort beobachten.
Weg, Wasserkraft und Fischwanderung
Auf der Alphenseite der Staustufe führt der Moas-Wetteringpad an einem Wasserkraftwerk vorbei. Dort wurden zur Förderung der Fischwanderung Fischpässe angelegt. Weg, Kraftwerk und Fischpassage verbinden sich hier zu einem konkreten Blick auf die technische und ökologische Seite der Flusslandschaft.
Fährverbindungen über die Maas
Zu den kommunalen Fährverbindungen gehören Alphen–Ooijen und Lith–Alphen. Der zugehörige Zeitraum reicht vom 1. Januar 2025 bis zum 1. Januar 2035. Die beiden Strecken nennen Alphen jeweils als konkreten Endpunkt der kommunalen Verbindung.
Mühle mit Geschichte
Die Mühle Tot Voordeel en Genoegen ist regelmäßig drehend zu sehen, bietet Führungen an und mahlt bei ausreichendem Wind zu Demonstrationszwecken. Der Mühlenkomplex wurde 1798 im Auftrag von P. van Dam errichtet. Hier treffen sichtbarer, windabhängiger Mühlenbetrieb und ein klar datierter Ursprung zusammen.
Kirchen aus verschiedenen Zeiten
Die Hervormde Kerk in Alphen ist ein schlichtes Saalgebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit Spitzbogenfenstern und einem hölzernen Dachreiter. Sie enthält eine Kanzel mit vier geschnitzten Tafeln aus dem späten 16. Jahrhundert sowie eine zweimanualige Orgel, die etwa 1865 von H. Knipscheer angefertigt wurde. Architektur und Ausstattung führen damit mehrere Jahrhunderte in einem einzigen Kirchenraum zusammen.
Die dem H. Lambertus geweihte Pfarrkirche zeigt sich in ihrer heutigen Form als dreischiffige, pseudobasilikale Kreuzkirche aus dem Jahr 1932 mit einem romanischen Westturm.
Weitere historische Spuren
Zur Baugeschichte gehört das ehemalige Dijkmagazijn in Alphen. Der Backsteinbau im Waterstaatsstil stammt aus dem dritten Viertel des 19. Jahrhunderts und gehört zu dem ältesten Typ von Dijkmagazijns, der im Land van Maas en Waal vorkommt.
Das Martien-Derks-Denkmal ist eine von einem Helm gekrönte Natursteinsäule. Es erinnert an einen niederländischen Soldaten, der während des Zweiten Weltkriegs im Kampf gegen die Besatzer ums Leben kam. Neben Architektur und Wasserlandschaft setzt das Denkmal einen ausdrücklich erinnerungsgeschichtlichen Akzent in Alphen.
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