Epen zwischen Wald, Quellen und Mühlen an der Geul
Unterkünfte in Epen
Wald, Quellen und historische Bauten
Epen liegt in einer waldreichen und quellenreichen Umgebung. Zum Ortsbild gehören außerdem viele Fachwerkhäuser, die mit der historisch vergleichsweise armen ländlichen Umgebung in Verbindung stehen. Fachwerkhäuser sind Gebäude, deren sichtbare Holzkonstruktion die Außenwände gliedert.
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Foto: Michielverbeek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Mühlen an der Geul
Die Bovenste Molen ist ein historischer Wassermühlenkomplex an der Geul. Zu dem Komplex gehören ein steinernes Mühlengebäude, ein Fabrikgebäude, ein Wohnhaus sowie Fachwerkscheunen und -ställe. Die Fachwerkscheunen und -ställe ergänzen das steinerne Mühlengebäude um weitere Bauteile des Komplexes. Die ältesten Bauspuren der Bovenste Molen im heutigen Gebäude stammen aus dem 15. Jahrhundert.
Die Winbergermolen, auch Epermolen, ist eine an der Geul gelegene Wassermühle, die als Getreidemühle erbaut wurde. Die Wassermühle am Plaatweg 1 in Epen ist eine Turbinen-Wassermühle an der Geul. Zu ihr gehören zwei Gebäude aus Bruchstein und Backstein. Bruchstein bezeichnet unregelmäßig zugerichtete Natursteine, während Backstein aus gebranntem Ton besteht. Bruchstein und Backstein treten an den beiden Gebäuden gemeinsam auf.
Die Volmolen liegt 300 Meter südlich des Parkplatzes am Bennetweg in Epen und ist von dort aus nur zu Fuß erreichbar. Der Parkplatz am Bennetweg bildet für den Besuch der Volmolen den Ausgangspunkt des Fußwegs. Wer die Volmolen einplant, beginnt den Zugang am Bennetweg; die letzten 300 Meter sind als Fußweg zurückzulegen. Die Volmolen konnte von April bis einschließlich Oktober jeden Samstag besichtigt werden.
Kirche und Ortsgeschichte
Sint Paulus' Bekering ist eine neoklassizistische Saalkirche mit integriertem Westturm. Eine Saalkirche besitzt einen langgestreckten Innenraum ohne seitliche, durch Säulenreihen abgetrennte Schiffe. Sint Paulus' Bekering wurde anstelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet. Die Bezeichnung neoklassizistisch verweist auf eine Architektur, die sich an Formen der klassischen Antike orientiert. Mit dem romanischen Vorgängerbau ist zugleich eine ältere Bauphase des Kirchenstandorts verbunden.
Wanderwege mit unterschiedlichen Themen
Die erneuerte Wanderroute bei Epen ist eine Hommage an Eli Heimans, der von 1861 bis 1914 lebte. Die Wanderroute „Dwars door het Geuldal“ ist 6 Kilometer lang. Für die persönliche Tagesplanung ist die Distanz von sechs Kilometern eine feste Größe; die benötigte Gehzeit bleibt von eigenem Tempo und eingeplanten Pausen abhängig. Die Eli-Heimans-Route nutzt mehrere Zitate als Leitfaden durch das Geuldal.
Die Zinkflora-Wanderroute führt zu einem Reservat von Natuurmonumenten, in dem das Zinkviolettchen im Frühjahr besonders gut sichtbar ist. Die Zinkflora-Wanderroute führt außerdem zur Heimansgroeve. Dort sind Gesteinsschichten aus dem Karbon an der Oberfläche sichtbar. Das Karbon ist eine geologische Erdzeitalterbezeichnung. Auf dem Weg stehen damit Pflanzenbeobachtung und sichtbare Geologie als unterschiedliche Themen nebeneinander. Wer das Zinkviolettchen gezielt beobachten möchte, legt den botanischen Schwerpunkt dieser Route deshalb ins Frühjahr.
Weitere Ziele im selben übergeordneten Gebiet sind Heijenrath, Mechelen, Slenaken, Eys, Gulpen, Wijlre, Elkenrade und Wittem.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gulpen-Wittem.