Banholt zwischen Dorfgeschichte und regionaler Kultur

File:Banholt-Loverixplein 4-5.JPG File:Banholt-Loverixplein 4-5.JPG Foto: Romaine via Wikimedia Commons, CC0

Banholt verbindet mittelalterliche Siedlungsgeschichte mit einer klar erkennbaren Dorf- und Baukultur. Der Ort entstand im Mittelalter auf dem Plateau von Margraten, in einem Gebiet, das von der Voerstreek aus urbar gemacht wurde. Ab dem 18. Jahrhundert entwickelte sich Banholt zu einem Straßendorf.

Geschichte, die im Ort Gestalt annimmt

Die Windmolen van Banholt gehört zu den markanten historischen Themen des Ortes. Sie brannte 1877 ab. Honje(t) ließ sie vollständig aus Stein wiederaufbauen, wodurch sie ihre später bekannte Form erhielt. Die Geschichte der Mühle ergänzt das Bild eines Dorfes, dessen heutige Gestalt aus mehreren zeitlichen Schichten hervorgegangen ist.

Besonders anschaulich zeigt sich die lokale Überlieferung in der alten Banholter Tradition „de den halen“. Am Samstag vor Pfingsten ziehen die Jonkheid des Dorfes, also unverheiratete Männer, eine Kiefer von Epen nach Banholt. Die verheirateten Männer vollenden die Tradition, indem sie die Kiefer neben der Kirche aufrichten. Die festgelegten Rollen und der Weg zwischen Epen und Banholt geben diesem Brauch eine klar erkennbare örtliche Prägung.

Kirche und historische Gebäude

Die neoklassizistische Sint-Gerlachuskerk wurde von 1874 bis 1876 nach Plänen von G. Jonkergouw errichtet. Ihre Gestaltung basiert auf der Kirche von Berneau in Belgien. Zur Ausstattung gehören Glasfenster von Gebr. Den Rooijen aus den Jahren 1911 und 1912. Damit verbindet die Kirche ihre Bauzeit im 19. Jahrhundert mit einer späteren Ausstattungsphase und einem architektonischen Bezug über die Grenze hinweg.

An der Dalestraat zeigen zwei Gebäude weitere Facetten der Banholter Bausubstanz. Das geschlossene Gehöft in der Dalestraat 24 besteht aus Backstein und Mergel auf einem Bruchsteinsockel und stammt aus dem frühen 18. und dem frühen 19. Jahrhundert. Der ursprünglich hakenförmige Bauernhof in der Dalestraat 26 ist heute ein Wohnhaus und stammt aus der zweiten Hälfte des 18. und der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Beide Häuser stehen für unterschiedliche historische Formen innerhalb des gewachsenen Ortsbildes.

Wandern, Radfahren und regionale Genüsse

In Banholt gibt es außerdem eine Lourdesgrotte. Die Route „Het Heuvelland door de ogen van een kunstenaar“ führt durch Banholt und Mheer. Davon zu unterscheiden ist die Route „Sporen van vuursteen rondom Mheer“: Beide Schleifen dieser Route sind nicht für Rollstühle und Kinderwagen geeignet.

Eine Verbindung von Bewegung und regionaler Küche bietet das Arrangement „Stap (of trap) & Hap Banholt“ der De Bresserie in Banholt. Es verbindet eine Wanderung oder Radtour im Freien mit frisch gebackenem plaatgebak von Talentino, Kaffee, Tee oder Cappuccino, regionalen Gerichten und einer Wandermittagsmahlzeit nach Wahl. So treffen in Banholt Wegeerlebnis, lokale Produkte und eine ausdrücklich regionale Mahlzeit aufeinander.

Weitere Orte im selben übergeordneten Ziel sind Cadier En Keer, Sint Geertruid und Scheulder.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Margraten.

Unterkünfte in Banholt vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige
Anzeige
Anzeige