Stevensweert: Befestigung, Rundgänge und Molenplas

File:Kazernestraat 4, Stevensweert gevelsteen.JPG File:Kazernestraat 4, Stevensweert gevelsteen.JPG Foto: Rosemoon via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 nl

Festungsstadt mit eigenem Straßenmuster

Stevensweert zeigt seine Geschichte in der Stadtstruktur und in den Spuren der Befestigung. Im einzigartigen Straßenmuster des Ortes sind die Befestigungsanlagen noch erkennbar. Während des Achtzigjährigen Krieges bauten die Spanier Stevensweert 1633 zu einer befestigten Stadt um. Zu den Anlagen gehörten ein Erdwall mit sieben Bastionen und fünf Ravelins. Eine Bastion ist ein vorspringender Teil der Befestigung, ein Ravelin ein vorgelagertes Werk. Die Form der Anlage ist dabei an mehreren Stellen im historischen Ortsbild präsent: im Straßenmuster, im Erdwall und in den vorspringenden beziehungsweise vorgelagerten Werken.

Rundgänge durch Ortsgeschichte und Zentrum

Die Vestingwandeling Stevensweert ist ein geführter Rundgang durch das historische Zentrum. Bei der Führung werden teilweise restaurierte Befestigungsanlagen besichtigt. Die Stadstour Stevensweert führt auf etwa 1,6 Kilometern zum Markt, zu den Befestigungsanlagen, an ein Ufer mit Kanone und zu Murals im Ort. „Murals“ bezeichnet großformatige Wandbilder. Die ungefähre Streckenlänge macht die Stadttour als klar umrissene Runde planbar, während die Vestingwandeling den geführten Zugang zu teilweise restaurierten Befestigungsanlagen bietet.

Im ehemaligen Rathaus von Stevensweert ist die Sammlung des Streekmuseum Stevensweert / Ohé en Laak untergebracht; das Gebäude wurde von Pierre Cuypers entworfen. Im Zentrum von Stevensweert laufen alle Straßen zu einem gemeinsamen Punkt zusammen. Die Protestantische Kirche kann nach Vereinbarung unter der Leitung eines Stadtführers von Hart van Limburg besichtigt werden. Kulturinteressierte finden im Straßenbild, im Museum und bei der Kirche unterschiedliche konkrete Orte der Ortsgeschichte.

Molenplas: Flusslandschaft und Natur

In der Flusslandschaft der Molenplas in der Maasvallei leben zahlreiche Vögel; außerdem grasen dort Galloway-Rinder und Konikpferde. Maasvallei ist die Bezeichnung für das Maas-Tal. Die Flusslandschaft bleibt dabei nicht auf Vögel beschränkt: Mit Galloway-Rindern und Konikpferden gehören auch Weidetiere zum Bild der Molenplas. Die Molenplas ist ein naturbelassenes Gebiet ohne Wege, abgesehen vom Wanderweg gegenüber der Mühle. Freies Wandern ist dort von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang erlaubt.

Die Route Rondje Molenplas bei Stevensweert führt am besonderen Baumdenkmal der Molenplas vorbei und über blüten- und kräuterreiche Ufer, durch Weidengehölze sowie über fließendes Wasser mit abenteuerlichen Trittsteinen. Die Trittsteine markieren einen Abschnitt über fließendes Wasser und unterscheiden ihn von den blüten- und kräuterreichen Ufern sowie den Weidengehölzen. Die OERRR-Naturspielfläche liegt direkt neben der Terrasse der Hompesche Molen.

Radfahren in Stevensweert und Maasgouw

Zwei durch Knotenpunktschilder markierte Fahrradrouten führen durch Stevensweert und das Gebiet der Gemeinde Maasgouw. Ein Knotenpunktschild ist ein Wegweiser innerhalb eines markierten Fahrradnetzes und unterstützt die Orientierung entlang der ausgewiesenen Route. Die Knotenpunktschilder sind dabei die Markierung der beiden Routen. Beide Fahrradrouten verlaufen somit im Ort Stevensweert und im Gebiet der Gemeinde Maasgouw.

Weitere Ziele: Heel, Thorn, Wessem, Maasbracht, Linne, Ohé En Laak

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Maasgouw.

Unterkünfte in Stevensweert vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige
Anzeige
Anzeige