Ulvenhout: Waldwege, Museum und Ortsgeschichte

File:Dorpstaat Ulvenhout P1020924.jpg File:Dorpstaat Ulvenhout P1020924.jpg Foto: G.Lanting via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ulvenhout verbindet ein ungefähr 1.000 Jahre altes Waldgebiet mit ausgeschilderten Wegen, regionaler Geschichte und einem festen Marktrhythmus.

Wald und Wege rund um Ulvenhout

Das Ulvenhoutse Bos ist ungefähr 1.000 Jahre alt und gibt der Umgebung einen historischen Landschaftsrahmen. Für kürzere Unternehmungen beginnt der 1,4 Kilometer lange Familienpfad bei De Fazant an der Sint Annadreef 2. Die rote Route führt als ausgeschilderter Rundweg über 5 Kilometer am Rand des bebauten Gebiets und an Weideland entlang. Die kurze Strecke und die längere Runde setzen dabei zwei unterschiedliche Zeitrahmen für Wege im selben Waldgebiet.

Auch längere Routen sind mit Ulvenhout verbunden und reichen über den Ort hinaus. Die 46 Kilometer lange Fahrradroute durch Ulvenhout, Breda und Dorst kann in Ulvenhout an den Knotenpunkten 84, 66 oder 36 begonnen werden. Die 11 Kilometer lange Fietsallee verläuft durch die Wälder des Ulvenhoutse Voorbos, von Chaam und von Gilze auf einer breiten asphaltierten Fahrradverbindung. Die Streckenlängen reichen damit von einem kurzen Waldpfad bis zu einer 46 Kilometer langen Fahrradrunde durch mehrere Orte.

Museum und steinerne Zeugnisse

Das Paulus van Daesdonck Museum ist in einem brabantischen Langgiebelbauernhof mit Querhaus aus dem Jahr 1903 untergebracht, der ein kommunales Denkmal ist. Im Museum befindet sich ein aus Langerwehe in Deutschland stammender Steinzeuggießkrug aus dem späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert. Im Vorgarten steht außerdem eine Sammlung von Steinpfosten: Dazu gehören Hilfspfähle von der niederländisch-belgischen Grenze, Gemeindepfosten von Nieuw-Ginneken sowie Meilensteine der Straße von Breda über Ginneken nach Strijbeek und zur belgischen Grenze. Zum Museumsort gehören damit sowohl der Bauernhof als auch die im Vorgarten stehenden Grenz-, Gemeinde- und Meilensteine.

Ortsgeschichte an konkreten Schauplätzen

Die schriftliche Geschichte von Ulvenhout beginnt mit dem Oud Hof, einem von der Abtei Thorn verwalteten Pachthof an der Mark. Das Landgut Grimhuijsen entstand im 15. Jahrhundert westlich der heutigen Dorpsstraat. Die heutige Sint Laurentiuskerk wurde am 25. Juli 1904 eingeweiht.

Zur Geschichte des Ortes gehören auch die Franziskanerinnen: Sie kamen 1845 aus Etten nach Ulvenhout, gründeten dort 1846 eine Mädchenschule und ließen 1868 das Sint-Theresiaklooster an der Dorpsstraat 44–46 errichten. Die 1742 errichtete Kirchenscheune diente als Gotteshaus für die weitläufige Pfarrei Ginneken, zu der damals auch Ulvenhout gehörte. Die rekonstruierten Konturen des „Oude Hof“ sind von einer neu angelegten Mäanderschleife umgeben.

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Weitere Ziele in der Umgebung

In der näheren Umgebung von Ulvenhout befindet sich das Schloss Kasteel van Breda. In der Umgebung liegen außerdem die Festung Grote Schans / Spinola und die Festung Kleine Schans sowie die Parks Boswachterij Dorst, Boswachterij Liesbos, Oekelsche Heide und De Warande. Im weiteren regionalen Umfeld befindet sich das Museum für zeitgenössische Kunst De Pont Museum for Contemporary Art.

Donnerstags auf dem Dorpsplein

Zum alltäglichen Ortsrhythmus gehört der allgemeine Warenmarkt auf dem Dorpsplein, der jeden Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr stattfindet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Breda.

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