Geffen zwischen Dorfgeschichte, Mühlen und grüner Landschaft
Unterkünfte in Geffen
Geffen zeigt auf engem Raum verschiedene Seiten niederländischer Ortsgeschichte: historische Mühlen, eine alte Dorfkirche, Wege durch Wald und Feld sowie Landschaften, die von Wasser und früherer Nutzung geprägt sind. Wer einen Aufenthalt mit Kultur, kurzen Wanderungen oder einer Fahrradtour verbinden möchte, findet hier mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte.
Mühlen und historische Dorfspuren
Die Mühle De Vlijt wurde 1685 in Boxtel erbaut und um 1875 nach Geffen versetzt. Die Mühle Zeldenrust ist eine vollständig mahlfähige Standerdmühle zum Mahlen von Getreide. Sie gilt wahrscheinlich als älteste Standerdmühle der Niederlande. Für De Vlijt gilt sonntags eine Öffnungszeit von 10:00 bis 12:00 Uhr. Zu Zeldenrust gehören Besichtigungen und Führungen; samstagvormittags ist eine Öffnungszeit von 09:30 bis 12:00 Uhr vorgesehen.
Die H. Maria Magdalenakerk ist das älteste Gebäude Geffens. Ihr Turm wurde um 1450 erbaut. Direkt neben der Kirche lag die ehemalige Stoombierbrouwerij „De Kroon“, die jahrhundertelang Bier braute. Auch der Bauernhof D’n Elshof verweist auf die ältere bäuerliche Prägung des Ortes: Er stammt aus dem Jahr 1812. Der Jüdische Friedhof Geffen reicht in die Zeit vor 1693 zurück und bewahrt 86 Grabsteine.
Wege durch Landschaft und Ortsgeschichte
Die Wanderroute „Op stap door het verleden“ beginnt am Dorpsplein in Geffen. Eine weitere Möglichkeit ist „Langs Boom en Veld“: Die Strecke ist etwa 12 Kilometer lang, führt an besonderen Bäumen vorbei und verläuft größtenteils über unbefestigte Wege. So lassen sich historische Themen und eine ländliche Wegführung in unterschiedlichen Wanderlängen erleben.
Zwischen den Bäumen verlaufen Spazierwege, außerdem gibt es den Naturerlebnispfad „Huisje Boompje Beestje“. Seit seiner Gründung wurden dort etwa 100 verschiedene Bäume gepflanzt. Das Arboretum ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad über die Kerkesteeg erreichbar.
Für Radfahrer ist die 23 Kilometer lange Route „Dwars op de Overlaat“ interessant. Sie führt an Spuren der Zeit der „Wasserelend“ vorbei und durch eine vielfältige Landschaft mit geschlossenen Dorfkernen und offenem Niederungsgebiet. Die nahe gelegene Geffense Plas war ein ehemaliger Sandabbau und wird als Badesee zur Erholung genutzt. Über den Gielekespad ist sie mit einem getrennt geführten Radweg erreichbar.
Besondere Erlebnisse in Geffen
Beim Fest „Effe noar Geffe“ sind entlang der Veranstaltungsstrecke mehr als 1.000 Tiere zu sehen. Die Veranstaltung findet traditionell am ersten Sonntag im September statt. Einen anderen Einblick in die Natur bietet das Bijenteeltmuseum Ecopoll: Es empfängt jährlich Gruppen und Schulklassen, um Einblicke in die Honigbiene und ihren Lebensraum zu geben. Besucher können Bienen sehen und sie auf Wunsch berühren.
Für kürzere Wege in den Geffense Bosjes bietet sich die nahe gelegene Heksje-Route an. Sie umfasst eine grüne Runde von 1 Kilometer und eine rote Runde von etwa 2 Kilometern.