Putte: Moretusbos, Wege und Grenspark Kalmthoutse Heide
Unterkünfte in Putte
Wege durch Putte und Stabroek
Putte zeigt sich über konkrete Wege, Parkanlagen und Erinnerungsorte. Am Zugang Ravenhof/Moretusbos in Putte startet die 28 Kilometer lange Fahrradrundroute Stabroek. An demselben Zugang beginnt ein teilbefestigter Weg in Putte/Stabroek; er führt am Schloss Ravenhof, am alten Schlossgarten und durch von stattlichen Bäumen gesäumte Alleen vorbei.
Moretusbos und Ravenhof
Das Moretusbos ist der nördliche Teil der Parkanlage des historischen Landguts Ravenhof und liegt auf niederländischem Staatsgebiet. Die Parkanlage des 18. Jahrhunderts umfasst erhöhte Alleen, einen ehemaligen Sternwald, eine Warande, ein von einem Graben umgebenes Fort und den Aussichtspunkt Geldberg. Das 1768 errichtete Teehaus De Gloriette liegt auf einer künstlichen Erhöhung in einem formalen Parkwald namens Moretusbos und ist Teil des historischen Komplexes Moretusbos.
Wanderrouten und Heidelandschaft
Klein rondje Putte ist eine 3 Kilometer lange Wanderroute; die Dauer beträgt 45 Minuten. Groot rondje Putte ist 10,5 Kilometer lang und dauert 2,5 Stunden. Der Wanderweg Kasteel lässt sich mit dem 2,5 Kilometer langen Wanderweg Gloriëtte verbinden. Im niederländischen Teil des Grenspark Kalmthoutse Heide ist Stoppelbergen eine der vier intensiven Mountainbike-Schleifen.
Die Ossendrechtse Duinen nahe Ossendrecht und Putte bieten Lebensraum für Ziegenmelker, Heidelerchen, Schwarzkehlchen und den Sandlaufkäfer. Die Ossendrechtse Duinen bilden zusammen mit der angrenzenden Kalmthoutse Heide ein anerkanntes Ruhegebiet. Die Ossendrechtse Duinen und die Kalmthoutse Heide gehören beide zum Nationalpark Grenspark Kalmthoutse Heide.
Geschichte und geschützte Orte
Am 5. Oktober 1944 überquerten die ersten kanadischen Soldaten des Essex Scottish Regiment von Belgien aus die Grenze bei Putte. Am 6. Oktober 1944 wurde Putte befreit. Das Jacob-Jordaens-Denkmal in Putte wurde 1877 errichtet und umfasst eine Bronzebüste sowie einen in den Sockel eingelassenen Grabstein. Der geschützte Turm der R.K. Dionysiuskerk in Putte stammt aus dem Jahr 1865 und ist heute ein Gedenkmonument für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs.
Zur geschützten Anlage des I.B.V.A.-Frechie-Friedhofs gehören der alte Zugangsweg von der Putseweg und eine von Linden gesäumte Allee in Nord-Süd-Richtung, die zum geschützten Grabmonument der Familie Horowitz führt. Das Eingangstor des I.B.V.A.-Frechie-Friedhofs an der Putseweg stammt aus dem Jahr 1924 und weist expressionistische Formen auf. Der jüdische Friedhof „Sombre Hadass“ wird an der Westseite der öffentlichen Straße Putseweg durch eine auf etwa 1930 datierende Mauer mit zwei Toren im expressionistischen Stil begrenzt. Auf dem 1909 von der I.B.V.A. in Putte erworbenen zwei Hektar großen Grundstück fanden ab 1910 die ersten Bestattungen statt.
Zugang und weitere Ziele
Der Park von Kasteeltuin Ravenhof ist dauerhaft zugänglich, während das Schloss zu besonderen Anlässen geöffnet wird. Die niederländische Buslinie 106 des Verkehrsunternehmens Bravo verbindet Putte mit Bergen op Zoom. Weitere Ziele in Nord-Brabant sind Vlierden, Schaijk.
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