Oudorp zwischen Polderlandschaft und Kulturspuren
Unterkünfte in Oudorp
Oudorp zeigt eine niederländische Landschaft, in der weite Wiesen und historische Spuren nebeneinanderstehen. Der Oudorperpolder ist ein Naturgebiet in Oudorp mit ausgedehnten Wiesen und charakteristischen Mühlen. Spaziergänger, Radfahrer und Naturliebhaber nutzen dieses Naturgebiet und erleben dabei eine ruhige, landschaftlich geprägte Seite des Ortes.
File:De Munnikenweg in Oudorp. In de verte de huizen aan de Sparrenlaan. Tussen ongeveer de jaren 1960 en - RAA-DMGA-02282 - RAA Elsinga.jpg
Foto: Joop Elsinga via Source, CC0
Mühlen und Natur in Oudorp
Im Naturgebiet De Leedjes steht die Ambachtsmolen neben der Kippenbrug in Oudorp. Die Mühle bietet Führungen und ein kleines Museum auf ihrem Dachboden. Molen D gehört zu den vier erhaltenen Mühlen einer ursprünglich aus sechs Mühlen bestehenden Gruppe, die um 1630 erbaut wurde. Molen C ist ebenfalls eine der vier erhaltenen Mühlen und die einzige funktionsfähige Mühle dieser Reihe. So wird die Mühlenlandschaft nicht nur über ihre Silhouette, sondern auch über erhaltene bauliche und technische Geschichte greifbar.
Der Stadtpark Oudorperhout liegt zwischen der Hoornsevaart und der Munnikenweg in Alkmaar/Oudorp. Durch das Oudorperhout führt die Rode Route, ein kurzer Rundweg bei Alkmaar. Im Frühjahr brüten dort Wiesenbrüter wie Uferschnepfe, Kiebitz und Rotschenkel. Außerdem blühen Großer Klappertopf, Kuckucks-Lichtnelke und Rietorchidee. Damit sprechen die Landschaften rund um Oudorp besonders Besucher an, die Naturbeobachtung, einen überschaubaren Rundweg oder eine Radtour miteinander verbinden möchten.
Die Munnikenweg als historische Achse
Die Munnikenweg ist seit dem 8. Dezember 2018 ein kommunales Denkmal. Die kopfsteingepflasterte Munnikenweg ist für Radrennfahrer seit jeher eine sportliche Herausforderung. An ihrer Nordseite lag das Schloss De Nieuwburg, während das Schloss De Middelburg an der Südseite lag. Die Munnikenweg bot den Truppen von Floris V einst eine sichere Überquerung zwischen den Burgen Torenburg und Middelburg. Auf dem Gelände des Schlosses De Middelburg sind die Hauptburg und die Grabenstruktur im Boden weiterhin gut erkennbar.
Kirchen, Kloster und verborgene Spuren
Der Turm der Sint Laurentiuskerk ist 48 Meter hoch. De Terp wurde auf den Resten früherer Kirchen am erhöhten Ende eines Strandwalls errichtet; sein Kirchensaal eignet sich für Konzerte sowie für Proben von Chören und Instrumentalisten. Die Schuilkerk von Oudorp stand ab 1658 in einem Gehölz an der Nordseite des Dorfes, in einiger Entfernung von der Herenweg. Kerkenbos ist ein Gehölz, das zum katholischen Kirchenkomplex St. Laurentius in Oudorp gehört. Das Kloster des Karmeliterordens wurde 1470 geweiht und während der Reformation um etwa 1573 zerstört.
Archäologen fanden einige Überreste der verschwundenen Schuilkerk von Oudorp am westlichen Rand der Rasenfläche. Eine Struktur im Weideland gilt als bislang nicht identifizierter Zugangsweg zum Schloss De Nieuwburg. Das ehemalige Gelände des Schlosses De Nieuwburg war am Open Monumentendag samstags von 10 bis 17 Uhr zugänglich.
Zum übergeordneten Reisebereich gehören außerdem Koedijk, Driehuizen, Stompetoren, Alkmaar und Schermerhorn.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alkmaar.