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Nibbixwoud: Geschichte, Kultur und Veranstaltungen

Unterkünfte in Nibbixwoud

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nibbixwoud verbindet eine sehr lange Siedlungsgeschichte mit sichtbarer Baukultur und einem ausgeprägten Veranstaltungsleben. Für Ihre Reiseplanung eröffnet der Ort mehrere unterschiedliche Zugänge: Sie können sich mit Kirchen- und Ortsgeschichte beschäftigen, Kultur in historischen Räumen einordnen und zugleich die Feste kennenlernen, die zum öffentlichen Leben von Nibbixwoud gehören.

File:Pastorie Cunerakerk (Nibbixwoud).JPG File:Pastorie Cunerakerk (Nibbixwoud).JPG Foto: Dqfn13 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Geschichte im Ortsbild

Nibbixwoud war bereits 1500 v. Chr. besiedelt. Im Zentrum steht die monumentale, etwa 130 Jahre alte Cunerakerk, unweit ihrer Vorgängerin Bessie. Der Bau der heutigen St. Cunerakerk begann 1875 unter der Aufsicht des Architekten A.C. Bleijs; 1877 wurde die Kirche fertiggestellt. Die Jahreszahlen geben der Ortsmitte einen klaren historischen Bezug, ohne dass Nibbixwoud auf ein einziges Zeitalter festgelegt wäre.

Auch das Kulturzentrum Bessie führt in eine ältere Schicht der Ortsgeschichte. Es befindet sich in einem auf einer Warft gelegenen Kirchengebäude aus dem 13. oder 14. Jahrhundert, das als eines der ältesten Kirchengebäude in Westfriesland gilt. Zum Kulturzentrum gehören ein Saal mit Balkon im ehemaligen Kirchenraum, ein Ratssaal und das frühere Sekretärzimmer. Das Gebäude und seine Raumaufteilung verbinden ältere Baugeschichte mit der Nutzung als Kulturzentrum.

Ein weiteres historisches Gebäude steht in der Dorpsstraat 117: Die Stolpboerderij ist aus architektonischer und kulturhistorischer Sicht von allgemeiner Bedeutung und ein nahezu unverändertes Beispiel ländlicher Baukunst des späten 19. Jahrhunderts. Ergänzt wird das historische Bild durch das Kriegsdenkmal von Nibbixwoud. Es erinnert an vier Einwohner, die während des Zweiten Weltkriegs im Kampf gegen die Besatzungsmacht ums Leben kamen. Wer sich für Ortsbilder, Erinnerungskultur und niederländische Bauformen interessiert, findet hier mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte.

Feste, Gärten und lokales Leben

Zum öffentlichen Leben gehört die Kirmes, die Nibbixwoud weiterhin rund um das am 12. Juni begangene Patronatsfest der heiligen Cunera feiert. Die Jaarmarkt Nibbixwoud wird seit 2010 von örtlichen Unternehmern und Freiwilligen organisiert. Beide Veranstaltungen verweisen auf unterschiedliche Formen des Miteinanders: Die eine ist mit dem Patronatsfest verbunden, die andere mit dem Engagement vor Ort. Für Sie kann das ein interessanter Blick auf die gemeinschaftliche Seite des Ortes sein, sofern Ihre Reise zeitlich dazu passt.

Eine weitere, garten- und kunstbezogene Facette ist die Route „Top in de Kop“. Sie besteht seit 2000 und öffnet an gemeinsamen offenen Wochenenden Privatgärten, Teegärten, Skulpturengärten, Ateliers und eine naturfreundliche Gärtnerei für das Publikum. Damit reicht das Spektrum in Nibbixwoud von sakraler und ländlicher Architektur bis zu gestalteten Gärten, Kunst und lokalen Veranstaltungen.

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Sport und Veranstaltungsräume

Für größere Veranstaltungen und sportbezogene Aufenthalte gehört De Dres zum Ortsbild. Die Anlage umfasst eine Sporthalle, Handball- und Fußballplätze, ein Grandcafé, mehrere Veranstaltungsräume, einen Kinderspielplatz und Jeu-de-Boules-Bahnen. De Dres verfügt außerdem über 160 Pkw-Parkplätze und zwei Busparkplätze.

Über einzelne Bauwerke und Termine hinaus gehört auch der Landschaftsbezug zum Bild von Nibbixwoud: Die historische Bandstruktur und die umgebende offene Landschaft bilden eine Grundlage für die gemeinsame Identität von Wognum und Nibbixwoud.

Weitere Ziele: Wognum, Opperdoes, Benningbroek, Twisk, Abbekerk, Oostwoud, Medemblik

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Medemblik.