Petten zwischen Dünen, Strand und Geschichte
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Foto: Michielverbeek via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Petten verbindet Küstenlandschaft, Wege durch die Dünen und sichtbare Spuren der Ortsgeschichte. Der Charakter des niederländischen Ortes entsteht aus natürlichen Formen, neu geschaffenen Strandbereichen, früherem Küstenschutz und Erinnerungen an das alte Petten.
Dünen, Strand und weiter Blick
Die Pettemerduinen bilden einen langen, schmalen Dünenstreifen zwischen dem Zwanenwater und der Hondsbossche Zeewering. Zu diesem Gebiet gehören Gehölze, Heideflächen, Dünenseen und Strand. In den Gehölzen können Sie geschützt wandern, von hohen Dünenkuppen weit blicken oder am Strand frische Seeluft genießen. Petten liegt direkt an einem von Wäldern umgebenen Dünengebiet, in dem sich ein kleiner See verbirgt. Der Ort hat außerdem einen breiten Strand; vom Panoramadünen aus bieten sich Ausblicke auf das Dorf, den Strand und das Meer. Der Badstrand Petten ist ein weitläufiger Sandstrand und beginnt an der Hondsbossche Zeewering.
Eine Küste im Wandel
Die Hondsbossche Duinen sind ein neuer Strand- und Dünenbereich, der durch die Verstärkung der Küste mit Sand aus dem Meer entstand. Im Jahr 2015 wurden sie als sandige Küstenschutzanlage an der Stelle der damaligen Hondsbossche und Pettemer Zeewering angelegt. Dadurch wandelte sich die befestigte Deichanlage in einen breiten Strand mit Dünenlandschaft. Durch die Dünen in Richtung Camperduin verlaufen Wander- und Radwege. Der 26 Meter hohe Panoramadünen-Punkt, das Piramideduin Petten, kann bestiegen werden.
Wege für Wandern und Radfahren
Der Pad van Bigot in Petten trägt den Namen Mart Bigot und verläuft über die Hondsbossche Zeewering. Die Route Zand tegen Zee führt an der Pettemer Zeewering, den neuen Vordünen und dem Hazedijk van de Zijp entlang. Sie umfasst außerdem einen Strandabschnitt mit Meerblick. Für die saisonale Verbindung zwischen Petten und Den Helder fährt vom 1. Juli bis einschließlich 31. August die kostenlose Kustbus-Linie 851.
Erinnerungen an Petten
Palendorp Petten erinnert an das alte Petten, das vor langer Zeit vom Meer überschwemmt wurde. Das Kunstwerk besteht aus 160 sechs bis zwölf Meter langen Pfählen, die in Form von zehn Häusern und einer Kirche angeordnet sind. Auch die Hondsbossche Zeewering gehört zur Geschichte der Küste: Sie war ein 5,5 Kilometer langer befestigter Deich zwischen Camperduin und Petten, der das Land vor dem Meer schützte. Ihre lange Geschichte ist von Sturmschäden und Deichreparaturen geprägt. Die Geschichte des ältesten Gedenkparks in Petten reicht mehr als 300 Jahre zurück. Die Kirche in Petten wurde 1944 abgerissen; der Kirchhof und die Grabsteine aus der Kirche blieben vor Ort erhalten.
Tulpenfelder im Frühjahr
Neben Strand und Dünen ist Petten für blühende Tulpenfelder bekannt. Von Anfang April bis Mitte Mai nehmen die Äcker alle Farben des Regenbogens an. So treffen in Petten Küstenschutz, Natur, Wege und Erinnerung auf eine Landschaft, deren Eindrücke sich je nach Jahreszeit deutlich verändern.
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