Deurningen: Eschflächen, Kirchenwege und die Hoge Vonder
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Route über die Eschflächen
Die 7 km lange Route Deurningen–Hoge Vonder führt über die Eschflächen bei Deurningen. Die sieben Kilometer beziehen sich auf die Route Deurningen–Hoge Vonder, nicht auf den Fernwanderweg Marskramerpad. Sie beginnt am Plechelmusplein bei der St. Plechelmuskerk in Deurningen; dort stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Für die Anreise mit dem Auto ist der Plechelmusplein der Startpunkt der Route. Die Streckenlänge von sieben Kilometern gibt der Wanderplanung einen klaren Rahmen. Kostenlose Parkplätze am Ausgangspunkt sind für die Anreise mit dem Auto eine praktische Information. Von der Deurninger Esch bietet sich ein schöner Blick auf die sanft hügelige Eschlandschaft. Der Ausdruck „sanft hügelig“ meint milde Höhenunterschiede und keine Berglandschaft. Der Fernwanderweg Marskramerpad führt bei Deurningen entlang und über die Deurningerbeek sowie an Eschflächen und erhöhten Äckern vorbei.
Hoge Vonder und Kirchenwege
Die restaurierte Hoge Vonder ist eine Brücke auf dem früheren Kirchenweg. Vom Süden Deurningens gingen Kirchgänger zu Fuß über die Eschflächen zur St. Plechelmuskerk. Die Kirche ist zugleich der Ausgangspunkt der Route und der Zielpunkt des früheren Kirchenwegs. Die St. Plechelmuskerk in Deurningen wurde 1913 erbaut. Die Kirchengebäude der St. Plechelmuskerk wurden von 2006 bis 2012 mit Unterstützung vieler Menschen restauriert. Die Restaurierung gehört zur Baugeschichte der Kirchengebäude in Deurningen. Die erste Kirche in Deurningen wurde 1787 neben dem Pfarrhaus erbaut. Ein Pfarrhaus ist traditionell mit dem Amt und Wohnsitz eines Pfarrers verbunden. Für Kulturinteressierte stehen an diesem Wegabschnitt die restaurierte Brücke und die Baugeschichte der Kirche im Vordergrund. Die Hoge Vonder gehört damit zum früheren Fußweg zur Kirche.
Lokale Technik und Maria kapel
Auch das Beldhuismolenhuisje bewahrt ein Stück lokaler Technikgeschichte. Das Häuschen bewahrt einen Teil des Motorhauses, in dem einst ein Motor lief, der eine Getreidemühle antrieb. Eine Getreidemühle dient der Verarbeitung von Getreide. Die Kapelle „Maria kapel“ wurde 2008 erbaut. Die Maria kapel verweist mit ihrem Baujahr 2008 auf einen späteren Abschnitt der Ortsgeschichte. Der im Beldhuismolenhuisje bewahrte Teil des Motorhauses und die Kapelle ergänzen die Baugeschichte Deurningens um weitere konkrete Stationen.
Deurningerbeek und tägliche Führungen
Die Deurningerbeek wurde wieder in ihr ursprüngliches, mäandrierendes Bett zurückgeführt, wodurch sich die Natur dort regeneriert. Die Rückführung des Baches betrifft dabei seinen Verlauf und nicht die Route Deurningen–Hoge Vonder. Ein mäandrierendes Bett ist ein Wasserlauf mit geschwungenem Verlauf. Auf Landgoed Kaamps in Deurningen werden täglich Führungen angeboten. „Landgoed“ ist die niederländische Bezeichnung für ein Landgut. Die täglichen Führungen lassen sich bei der Tagesplanung als eigener Besuchstermin neben dem Weg durch die Landschaft berücksichtigen. Die Führungen auf Landgoed Kaamps ergänzen den Aufenthalt um eine begleitete Erläuterung vor Ort.
Weitere Orte: Ootmarsum, Agelo, Rossum, Tilligte, Saasveld, Denekamp, Lattrop und Weerselo.
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