Heino zwischen Dorfgeschichte, Kultur und Landschaft

Heino: Dorfgeschichte im Ortsbild

Heino entstand aus dem Weiler Ter Heyne und wurde 1236 erstmals in einer Urkunde des Bischofs von Utrecht erwähnt.

Zwischen der Erwähnung von 1236 und der Fertigstellung des Kirchengebäudes 1867 liegen mehrere Jahrhunderte Ortsgeschichte in Heino.

Die N.H.-Saalkirche an der Canadastraat 1 besitzt einen älteren Turm; das heutige Kirchengebäude wurde 1867 fertiggestellt. Die N.H.-Saalkirche und der Turm an der Canadastraat 1 sind von allgemeiner kulturhistorischer, architekturhistorischer und städtebaulicher Bedeutung.

Die Dorpsstraat, der Marktplein und die Canadastraat verlaufen um die als Rijksmonument eingestufte Nicolaaskerk. Die Leugenpomp, auch Leug’npompe, ist eine jahrhundertealte Dorfpumpe im Herzen von Heino und gilt als bekanntestes Symbol des Ortes. Die Leugenpomp wurde im 19. Jahrhundert neben der Nicolaaskerk aufgestellt, um die Einwohner von Heino mit sauberem Wasser zu versorgen.

2022 restaurierte die Stichting de Leugenpomp die Leugenpomp; anschließend floss wieder Wasser durch die Pumpe, außerdem wurden eine Bank und ein Wasserspielgerät hinzugefügt. De Maalderij begann einst als Dampfkornmühle und ist heute das kulturelle und historische Zentrum von Heino.

In Heino erinnert ein Platz an die 66 Heinoërs, die am 11. April 1945 von den Deutschen als Geiseln genommen und abtransportiert wurden.

Feste, Bühne und Landschaft

Die Pompdagen Heino sind ein jährlich ab dem dritten Mittwoch im August stattfindendes Volksfest, das von der Stichting Heija Heino organisiert wird. Die Pompdagen finden an mehreren zentralen Orten in Heino statt. Im THEATER Podium Heino gehören Kabarett, Kindervorstellungen, Theater und klassische Konzerte zu den präsentierten Aufführungsgenres.

Die 47 Kilometer lange Route „Sallands weteringenlandschap“ führt ins Zentrum von Heino und zum Marktplein mit der Nicolaaskerk. Als Nassnatur umfasst die Route die Heinose vloedgraven, ein zeitweise überflutetes beziehungsweise sumpfiges Naturgebiet.

Die 47 Kilometer der Route erfordern einen anderen Zeitrahmen als der etwa 20-minütige Fußweg vom Bahnhof zum Kasteel Het Nijenhuis.

Omheining veranstaltet jedes Jahr am Ostermontag und am zweiten Weihnachtstag Wanderungen durch die Umgebung von Heino, Lierderholthuis und Laag Zuthem.

Unterwegs zum Kasteel Het Nijenhuis

Heino verfügt über einen eigenen Bahnhof, mehrere Bushaltestellen und einen Bürgerbus. Vom Bahnhof Heino führt ein etwa 20-minütiger, ungefähr 1.200 Meter langer Fußweg durch den Wald zum Kasteel Het Nijenhuis. Kasteel Het Nijenhuis ist eine sehr gut erhaltene Havezate.

Rund um Kasteel Het Nijenhuis besteht der Skulpturengarten aus Ziergärten, die von Wäldern abgewechselt werden. Der Skulpturengarten zeigt mehr als 100 Skulpturen aus den Sammlungen des Museum de Fundatie, des Museum Beelden aan Zee und der Provincie Overijssel. Die Heinose Trauerbuche wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Hof van Rakhorst gepflanzt und zählt heute zu den ältesten Bäumen von Heino.

Weitere Ziele zur Reiseplanung sind Broekland, Laag Zuthem, Raalte, Heeten, Nieuw-Heeten und Luttenberg.

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