Mander entdecken: Mühlen, Heide und Spuren der Bronzezeit
Unterkünfte in Mander
Mandercirkels, Watermolen Frans, ausgewiesene Naturgebiete und archäologische Fundorte geben Mander ein eigenständiges Profil. Mander verbindet dabei Mühlen- und Ortsgeschichte, Landschaftsschutz, Radfahren, Bronzezeit und regionale Landwirtschaft. Konkrete Bezugspunkte sind die Mandercirkels, die Watermolen Frans, die Natura-2000-Gebiete, archäologische Fundorte und die Molenroute Tubbergen.
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Foto: Roland Meijerink via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Mandercirkels und die Geschichte der Mühlen
Die Mandercirkels haben einen Durchmesser von etwa 340 beziehungsweise 380 Metern. Als Ackerflächen wurden sie in den 1930er-Jahren angelegt. Ihre ungewöhnliche Form gehört damit zur lokalen Landschaftsgeschichte, ohne dass Mander auf eine einzige Sehenswürdigkeit reduziert werden muss. Die runde Anlage verbindet die Ackerflächen mit der lokalen Landschaftsgeschichte von Mander.
In der Watermolen Frans ist eine Dauerausstellung über die Entstehungsgeschichte der Mühle zu sehen. Die Geschichte der Mühle steht dabei neben der Geschichte der Ackerflächen und gehört ebenfalls zur Landwirtschaft in Mander.
Archäologische Spuren in Mander
Der „Man van Mander“ wurde 1958 bei Ausgrabungen in einem Grabhügel von Mander als Leichensilhouette gefunden. Er lebte vor etwa 4.000 Jahren in der Bronzezeit.
Auch Manderstreu gehört zu diesem archäologischen Zusammenhang: Das Gebiet umfasst drei Grabhügel und möglicherweise ein Urnenfeld aus der Jungsteinzeit bis zur frühen Eisenzeit. Die archäologischen Bezüge in Mander reichen damit von der Jungsteinzeit über die frühe Eisenzeit bis zur Bronzezeit.
Natura-2000-Gebiete und Landschaft
Das Dal van de Mosbeek ist ein geschütztes Natura-2000-Gebiet. Die Manderheide ist als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen und Teil des europäischen Netzwerks von Naturgebieten. Beide Landschaftsthemen ergänzen die archäologischen und kulturgeschichtlichen Bezüge um eine ökologische Perspektive. Das Dal van de Mosbeek und die Manderheide bilden damit den Naturbezug neben den archäologischen und kulturgeschichtlichen Orten von Mander.
Mit dem Fahrrad durch die Umgebung
Die 54 Kilometer lange Fahrradroute Molenroute Tubbergen beginnt am Besucherzentrum Dal van de Mosbeek beziehungsweise an der Molen van Bels, Bergweg 8, 7663 TB Mander. Die Route verläuft überwiegend über Nebenstraßen und befestigte Radwege. Die 54 Kilometer und der überwiegende Verlauf über Nebenstraßen und befestigte Radwege kennzeichnen die Molenroute Tubbergen. Für die Tagesplanung sind der Startpunkt, die Länge von 54 Kilometern und der überwiegende Verlauf über Nebenstraßen und befestigte Radwege die maßgeblichen Angaben.
Spargel und landwirtschaftlicher Charakter
Der sandige Boden in Mander eignet sich für den Spargelanbau. Während der Spargelsaison kann man im Hofladen der Aspergeboerderij Natuurlijk Mander in der Bauerschaft Mander Spargel kaufen. Dieser Bezug zur Landwirtschaft ergänzt die historischen und landschaftlichen Themen um einen konkreten Einblick in den lokalen Alltag. Mander zeigt sich damit nicht nur über seine ausgewiesenen Gebiete und Fundorte, sondern auch über ein regionales Erzeugnis.
Weitere Ziele
Weitere Ziele: Tubbergen, Geesteren, Reutum, Harbrinkhoek, Vasse, Albergen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tubbergen.