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Westerhaar-Vriezenv Wijk: Torfgeschichte, Veenschap und Hochmoor

Unterkünfte in Westerhaar-Vriezenv Wijk

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ursprünge zwischen Bauernhöfen und Torfabbau

Westerhaar-Vriezenveensewijk hat sowohl agrarische als auch durch den Torfabbau geprägte Ursprünge. Die Ortsgeschichte verbindet damit landwirtschaftliche Nutzung und die Folgen des Torfabbaus, ohne dass eine dieser beiden Linien den Ort allein erklärt.

Westerhaar entstand zunächst als Ansammlung einzelner Bauernhöfe. Ihre Bewohner nutzten Land, das sie vom Kloster in Sibculo gepachtet hatten. Diese frühe Form der Landnutzung bildet den agrarischen Ausgangspunkt des Ortes.

Der großflächige Torfabbau brachte vor allem Arbeiter aus Drenthe und Friesland nach Westerhaar-Vriezenveensewijk.

Westerhaar und Vriezenveensewijk wuchsen im Laufe der Zeit teilweise deshalb zusammen, weil 1920 zwischen den beiden Orten eine reformierte Kirche errichtet wurde. Der Kirchenbau steht damit in einem konkreten Zusammenhang mit der Entwicklung zwischen den beiden Ortsteilen.

Veenschap zu Fuß erleben

Wer das Veenschap zu Fuß kennenlernen möchte, findet mit der Wanderung „Ommetje Veenschap: geschiedenis“ eine konkrete Strecke. Sie führt durch das Veenschap mit seinem typischen Vriezenveense-Parzellenmuster aus langen, schmalen Äckern und verläuft unter anderem über einen Knüppeldamm. Die besondere Form der landwirtschaftlich geprägten Landschaft wird so direkt am Weg erfahrbar.

Für die Planung der Wanderung ist deshalb neben dem Startpunkt auch der Untergrund wichtig. Wer die Tour zu Fuß angeht, sollte Viehgitter sowie Moor- und Sandboden berücksichtigen.

Der Startpunkt der Wanderung liegt in der Dalweg 39, 7676 SB Westerhaar-Vriezenveensewijk. Auf der Strecke gibt es Viehgitter sowie Moor- und Sandboden. Wegen dieser Bedingungen ist „Ommetje Veenschap: geschiedenis“ nicht für Rollstuhlfahrer oder Nutzer von Elektromobilen geeignet.

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Kunst und Torfgeschichte

Auch Kunst hat in Westerhaar-Vriezenveensewijk einen festen Platz. Die Boerderij Galerie Dekker stammt aus dem Jahr 1911. In der Galerie werden regelmäßig Gemälde von Jennie Dekker sowie Werke anderer Künstler ausgestellt. Kunstinteressierte finden hier daher sowohl die Arbeiten der namensgebenden Künstlerin als auch Werke weiterer Künstler.

Das Baujahr 1911 gibt der Galerie einen festen historischen Rahmen. Die regelmäßigen Ausstellungen erweitern diesen Rahmen um Gemälde von Jennie Dekker und anderen Künstlern.

Im Veenmuseum können Besucher das Gelände mit einem originalen Torfzug erkunden. Der Torfzug greift den historischen Schwerpunkt des Torfabbaus auf und setzt einen anderen Akzent als die Galerie: Hier steht die Erkundung des Museumsgeländes mit dem Fahrzeug im Vordergrund, dort die Ausstellung von Gemälden und weiteren Kunstwerken.

Engbertsdijksvenen östlich des Ortes

In der näheren Umgebung von Westerhaar-Vriezenveensewijk liegt östlich des Ortes das Naturgebiet Engbertsdijksvenen. Es ist ein geschütztes Natura-2000-Gebiet, in dem noch seltenes Hochmoor vorkommt. Damit steht neben der agrarischen und durch Torfabbau geprägten Ortsgeschichte auch ein geschützter Moorraum im östlichen Umfeld des Ortes.

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