Ter Aar: Kirchen, Museum und Ortsgeschichte

File:Oorlogsmonument in Ter Aar.jpg File:Oorlogsmonument in Ter Aar.jpg Foto: Agaath via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur und Gedenken

An der Aardamseweg 3 steht die niederländisch-reformierte Kirche von Ter Aar, die als Rijksmonument, also als Nationaldenkmal, ausgewiesen ist. An der Aardamseweg 43, 45 und 47 stehen drei Häuser von Torfarbeitern aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die reformierte Kirche an der Oostkanaalkade 2 stammt aus dem Jahr 1912.

Die beiden Straßen nennen damit unterschiedliche historische Zeugnisse des Ortes. An der Aardamseweg gehören neben der Kirche auch die drei Häuser der Torfarbeiter zur überlieferten Ortsgeschichte. Die reformierte Kirche an der Oostkanaalkade ergänzt diese Gebäude mit einem klar genannten Baujahr aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Kirche an der Aardamseweg 3 und der Bauernhof bei Ringdijk 20 sind als Rijksmonumente, also als Nationaldenkmäler, ausgewiesen.

Das Kriegsdenkmal in Ter Aar erinnert an 19 Mitbürger, die durch Kriegseinwirkungen ums Leben kamen. Die Todesfälle ereigneten sich im Zweiten Weltkrieg oder während des Kolonialkriegs in Indonesien im ehemaligen Niederländisch-Indien. Das Denkmal ist als Tafel aus rotem Naturstein gestaltet. Auf ihr ist eine Frauenfigur dargestellt, die in der rechten Hand ein Schwert hält. Auf der linken Hand der Figur hält sie eine Taube.

Zum Gedenken gehören hier somit sowohl die Zahl der genannten Opfer als auch die zeitliche Einordnung der Todesfälle. Die Gestaltung der Tafel bleibt dabei konkret: Roter Naturstein, eine Frauenfigur, das Schwert in der rechten Hand und die Taube auf der linken Hand bestimmen das beschriebene Denkmal.

Museum und Bootsausflüge

Das Cultuur Historisch Museum Ter Aar zeigt eine Dauerausstellung zur Vergangenheit von Ter Aar und seiner Umgebung. Für Vereine, Schulen oder Familien bietet das Museum nach Vereinbarung Führungen an. Diese Führungen sind ab einer Gruppengröße von zehn Personen möglich. Für einen Museumsbesuch war das Haus mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

Bei Ringdijk 20 befindet sich in einem Bauernhof ein Schouw. Der Bauernhof ist als Rijksmonument ausgewiesen. Am Museum befindet sich der restaurierte Kagenaar De ‘Vrijwilliger’. Mit ihm sind für Gruppen Bootsausflüge möglich.

Am Museum treffen damit ein historisches Wasserfahrzeug und der als Nationaldenkmal ausgewiesene Bauernhof bei Ringdijk 20 aufeinander. Der Schouw befindet sich in dem Bauernhof, während der restaurierte Kagenaar De ‘Vrijwilliger’ sich am Museum befindet. Bootsausflüge sind mit diesem Kagenaar für Gruppen möglich.

Ortsgeschichte

Der Ort, der heute Ter Aar heißt, wurde früher Langeraar genannt. 1788 wurde Langeraar nach einem Deichbruch am Braassemermeer zerstört und an anderer Stelle in der Nähe der nach diesem Dorf benannten Langeraarse Plassen wieder aufgebaut.

Die Ortsgeschichte bewahrt damit sowohl den früheren Namen Langeraar als auch die spätere Bezeichnung Ter Aar. Der Deichbruch am Braassemermeer gehört zur historischen Entwicklung des Dorfes; der Wiederaufbau erfolgte an anderer Stelle nahe den Langeraarse Plassen, die nach dem früheren Dorf benannt sind.

Weitere Orte in dieser Übersicht sind Woerdense Verlaat, Nieuwkoop, Nieuwveen, Noorden und Zevenhoven.

Radroute

Die Radroute „De Smaak van de Veenweiden“ bezieht Ter Aar ein. Sie führt an Seen, ausgedehnten Weiden und Dörfern vorbei.

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