Driebergen: Heidetuin, Waldwege und Geschichte

File:Driebergen, de Grote Kerk in straatzicht foto1 2012-05-27 16.54.jpg File:Driebergen, de Grote Kerk in straatzicht foto1 2012-05-27 16.54.jpg Foto: Michielverbeek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wald, Wasserflächen und Heidestein

Die Heidetuin Driebergen-Rijsenburg ist ein sonniger Waldgarten mit Solitärbäumen, Sträuchern, geschwungenen Wasserflächen, Brücken und viel Heide. Nach einem Sturm im Jahr 1953, der das Rijsenburgse Bos schwer beschädigt hatte, legten engagierte Gemeindebedienstete auf der entstandenen Freifläche die Heidetuin mit rund 500 verschiedenen Heidearten an. Die erneuerte Heidetuin verfügt über einen Wanderweg, der für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen geeignet ist.

Das Driebergse Bos verfügt über Waldwege entlang von Sprengen mit steilen Ufern und kleinen Teichen. Im Driebergse Bos ist Mountainbiken auf dem befestigten Radweg erlaubt. Auf dem Landgoed Heidestein befinden sich drei Betontunnel, die zwischen 1907 und 1926 errichtet wurden. Die drei Heidestein-Tunnel haben kulturhistorischen und architekturhistorischen Wert als seltenes und gut erhaltenes Beispiel eines Bautyps. Die beiden äußeren Heidestein-Tunnel dienen Spaziergängern. Das niederländische Wort Landgoed bezeichnet ein Landgut und passt hier zur Verbindung von Waldwegen, Tunneln und gestalteten Außenräumen.

Historische Orte in Driebergen

Auf dem Standort der Grote Kerk stand im späten Mittelalter bereits eine Kapelle; die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1381. Der Turm der Grote Kerk Driebergen ist etwa 65 Meter hoch und damit der höchste im Dorf. Bei Veranstaltungen wie dem Tag des offenen Denkmals kann der Turm der Grote Kerk unter Aufsicht bestiegen werden.

Das Kerkplein Driebergen-Rijsenburg ist ein halbkreisförmiger Platz mit Arbeiterhäusern aus der napoleonischen Zeit. Der belgische Kaufmann Van Oosthuyse ließ das Kerkplein Driebergen-Rijsenburg um 1810 anlegen. Das Poortgebouw wurde 1861 errichtet. Die Begraafplaats ist seit 1970 geschlossen und seit längerer Zeit ein kommunales Denkmal. Kerkplein bedeutet Kirchenplatz, während Begraafplaats die niederländische Bezeichnung für einen Friedhof ist.

Gärten und Landgüter

Die Tuinen van Kraaybeekerhof in Driebergen-Rijsenburg umfassen einen Selbsterntegarten, eine Gärtnerei mit Blumenpflückgarten, einen Lebensmittelwald und einen Kräutergarten. Saisonabhängig gibt es außerdem einen Teegarten und einen Landgoedwinkel. Kasteel Sterkenburg bildet den Kern eines Landguts mit Kutschenhaus, Gärtnerhaus, Park und Garten. Im Kasteel Sterkenburg sind nach Vereinbarung private Führungen für Erwachsene und Kinder ab einer Gruppengröße von 10 Personen möglich.

Wandern und Radfahren

Eine 9 Kilometer lange Wanderroute durch den Driebergen-Abschnitt der Stichtse Lustwarande beginnt und endet am NS-Bahnhof Driebergen-Zeist. Der Start und das Ende am selben Bahnhof erleichtern die Planung dieser 9 Kilometer langen Wanderroute. Die Radroute „De Boer Op“ beginnt beim Landgoed Kraaybeekerhof und führt anschließend von der Diederichslaan zur Hoofdstraat und weiter zum Knotenpunkt 34. Die Wanderstrecke kehrt damit zum selben Bahnhof zurück, während die Radroute ab Kraaybeekerhof über eine festgelegte Folge aus Diederichslaan, Hoofdstraat und Knotenpunkt 34 verläuft.

Weitere Ortsziele im Utrechter Gebiet sind Maarsbergen, Doorn, Overberg, Amerongen, Maarn und Driebergen-Rijsenburg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Utrechtse Heuvelrug.

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