Balinge: Heide, Flugsand und historische Wege
Sand, Heide und Moorlandschaften
Zwischen Balinge und Nieuw-Balinge liegt das Balinger- en Mantingerzand, ein langgestrecktes Heide- und Flugsandrelikt. Es weist gut entwickelte Flugsandgebiete mit starkem Relief auf, darunter Parabeldünen. Hinzu kommen übersandete Moore und Sandwege. Flugsand ist Sand, der durch Wind verlagert wurde; ein Relikt ist ein verbliebener Rest einer früheren Landschaftsform. Die Verbindung aus Relief, Moor und Sandwegen prägt den Landschaftsraum rund um Balinge.
Das Mantingerzand besitzt seit 2003 den Status eines Gebiets nach der Europäischen Habitatrichtlinie und den Status eines Natura-2000-Gebiets. Die Europäische Habitatrichtlinie ist ein europäisches Regelwerk zum Schutz bestimmter Lebensräume. Natura 2000 ist ein europäisches Netz von Schutzgebieten.
Die ersten Bewohner von Balinge siedelten sich auf höher gelegenen Sandböden inmitten ausgedehnter Moorlandschaften an. Balinge und Garminge teilen den Acker- und Weidelandkomplex Garminger- en Balingerstukken. Ein solcher Komplex umfasst landwirtschaftlich genutzte Flächen mit Acker- und Weideland. Bei De Pol verweist der Flurname „pol“ auf den Höhenunterschied und die hoch gelegene Lage.
Wanderrouten und Ortsgeschichte
Durch Balinge führt die 7,5 Kilometer lange Wanderroute „Dorpsommetje Garminge“. Die Bezeichnung Wanderroute steht dabei für eine festgelegte Strecke zu Fuß; die Länge der Route beträgt 7,5 Kilometer. Die Kilometerzahl bietet für die Wanderplanung einen konkreten und klaren Rahmen, ohne ein bestimmtes Tempo oder eine feste Dauer vorzugeben. Die Route „Balinge – Mantinge“ verläuft von Mantingerdijk 7, 9436PN Balinge, Niederlande, nach Mantinge, 9436PN Mantinge, Niederlande.
Balinge wurde im Mittelalter als Tochtersiedlung von Westerbork gegründet. Eine Tochtersiedlung ist eine Siedlung, die aus einer älteren Siedlung heraus gegründet wurde. Balinge wurde im Jahr 1383 erstmals erwähnt; damals trug der Ort die Formen Bolingen oder Balinghe. Mepscheren war einst Teil eines alten Verbindungswegs von Westerbork über Balinge nach Meppen. Für Kulturinteressierte bilden die mittelalterliche Gründung, die Ersterwähnung von 1383 und der frühere Weg nach Meppen konkrete historische Themen.
Orte im weiteren Umfeld
Das Westerbork transit camp ist eine historische Stätte in der Umgebung von Balinge. Das Hunebedcentrum ist ein Museum im weiteren regionalen Umfeld von Balinge. Kasteel van Coevorden ist eine Burg im weiteren regionalen Umfeld von Balinge. Oldegaerde ist im weiteren regionalen Umfeld von Balinge ebenfalls eine Burg. Im weiteren Umfeld stehen eine historische Stätte, ein Museum und zwei Burgen als unterschiedliche Kultur- und Geschichtsorte nebeneinander.
Parks in der Umgebung von Balinge
Boswachterij Sleenerzand ist ein Park in der Umgebung von Balinge. Boswachterij Schoonloo ist ein Park in der Umgebung von Balinge. Boswachterij Grolloo ist ein Park in der Umgebung von Balinge. Boswachterij Hooghalen ist ein Park in der Umgebung von Balinge.
Weitere Orte unter derselben übergeordneten Destination sind Elp, Hooghalen, Ruinerwold, Spier, Hoogersmilde, Mantinge, Zwiggelte und Westerbork.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Midden-Drenthe.
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