Ruinen zwischen Heidewegen, Dorfgeschichte und regionalem Wein
Unterkünfte in Ruinen
Ruinen zwischen Heide, Wegen und Dorfgeschichte
Ruinen verbindet abwechslungsreiche Landschaften mit gut unterscheidbaren Wegen, historischen Orten und regionalen Erlebnissen. Der Natuurpad Ruinen verläuft durch die Boswachterij Ruinen sowie über ausgedehnte Heideflächen und „woeste gronden“. Damit begegnen Sie einer Landschaft, deren Charakter nicht allein vom Ortskern, sondern ebenso von Wald, Heide und offenen Flächen geprägt wird.
Wandern mit unterschiedlichen Streckenprofilen
Die Wanderroute Dwingelderveld bei Ruinen ist eine familienfreundliche Strecke von 4,7 km. Sie führt über die historische Ruiner Es und durch den abwechslungsreichen Nadelwald der Anserdennen. Der Einstieg liegt am Bezoekerscentrum Dwingelderveld; rote Pfeile weisen den Weg.
Die Kleine Pattiesroute ist mit 2,6 km deutlich kompakter, verläuft durch und um Ruinen und ist ausgeschildert. Da sie nicht durchgehend befestigt ist, gehört auch dieser Wegebelag zu den Merkmalen, die Sie bei der Auswahl berücksichtigen können. Kostenloses Parken ist für die Kleine Pattiesroute auf dem Parkplatz De Kaamp oder am Fietstransferium in der Kloosterstraat 12 möglich.
Verbindungen und Landschaftserlebnisse
Eine neue Fahrradverbindung verbindet Ruinen mit EuroParcs. Außerdem wurde in Ruinen die Wanderverbindung „Van Brink naar heide“ realisiert.
Vögel und Heideschafe
Im Vogelpark Ruinen sind niederländische Wiesen- und Watvögel in einem natürlichen Lebensraum zu sehen. Dazu zählen Uferschnepfele, Rotschenkel, Brachvögel, Austernfischer, Säbelschnäbler und Kiebitze. Der Vogelpark verfügt außerdem über Volieren mit ausländischen und exotischen Vogelarten. So stehen dort sowohl typische niederländische Vogelwelten als auch weitere Vogelarten im Mittelpunkt.
Zur Landschaft rund um Ruinen gehört auch die Schaapskudde Ruinen. Sie ist eine von zwei Herden, die im Nationalpark Dwingelerveld weiden, und umfasst etwa 300 Drentse Heideschafe. An der Schaapskooi Ruinen können Sie täglich den Aufbruch oder die Rückkehr der Schafe beobachten. Die Herde macht damit die Verbindung zwischen Heideflächen und regionaler Weidewirtschaft unmittelbar sichtbar.
Weinbau in parkähnlicher Landschaft
Eine andere Seite von Ruinen zeigt Wijnhoeve Runa. Die Weinlage umfasst in einer parkähnlichen Landschaft von 2,5 ha drei Weinparzellen mit einer Gesamtfläche von 1 ha. Dort werden die vier Rebsorten Solaris, Souvignier Gris, Muscaris und Cabernet Cantor angebaut. Weinberg und Wein können Sie auf Anfrage besichtigen beziehungsweise verkosten; anschließend werden Stangenbrot und Brie serviert. Das Angebot verbindet den Anbau vor Ort mit einer klar umrissenen kulinarischen Erfahrung.
Spuren der örtlichen Geschichte
Die Brink in Ruinen entstand ursprünglich als gemeinschaftlich genutzte bäuerliche Fläche. Dort wurden Schafe gesammelt und anschließend gemeinsam zu den Heideflächen getrieben. Auch die frühere Stellung des Ortes reicht weit zurück: Ruinen war 1139 eine „Hoge Heerlyckheid“; in diesem Jahr erhielt Otto van Runen die Rechte vom Bistum Utrecht. Diese beiden historischen Bezüge führen von der gemeinschaftlichen Nutzung der Brink bis zu den mittelalterlichen Rechten des Ortes.
Weitere Erlebnisse vor Ort
In der Zaandplatte werden Führungen und Verkauf angeboten.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: De Wolden.