Rolde zwischen Drentse Landschaft und Dorfgeschichte
Unterkünfte in Rolde
Drentse Landschaft und Dorfgeschichte
Die ausgeschilderte Wanderroute „Rolder Es“ ist 9,5 Kilometer lang und führt durch die Drentse Landschaft zwischen Rolde und Balloo. Für die persönliche Tagesplanung ist diese feste Streckenlänge ein klarer Orientierungswert; das eigene Tempo und eingeplante Pausen bleiben offen. Die Fahrradrouten im Besucherzentrum bilden eine eigene Kategorie neben der Wanderroute. Eine feste Gehzeit oder Pausenregel ergibt sich daraus nicht.
Am Rand von Rolde bei Deurze befindet sich das Huis van de Drentsche Aa, der Sitz des Besucherzentrums des Nationalparks Drentsche Aa. Die Lage bei Deurze gibt für die Orientierung im Umfeld von Rolde einen konkreten Ortsbezug.
Die Dauerausstellung im Huis van de Drentsche Aa erklärt, wie die Bachniederungslandschaft entstanden ist, welchen Einfluss der Mensch auf sie hatte und welche Pflanzen und Tiere dort vorkommen. Naturkundlich Interessierte finden dort einen eigenen Schwerpunkt zu Landschaftsbildung, menschlichem Einfluss sowie Pflanzen und Tieren.
Im Huis van de Drentsche Aa sind Wander- und Fahrradrouten erhältlich, außerdem werden dort regelmäßig Aktivitäten organisiert. Für die Planung lässt sich zwischen einer ausgeschilderten Wanderroute, den dort erhältlichen Fahrradrouten und den regelmäßig organisierten Aktivitäten unterscheiden.
Kirche, Mühle und Museum
Die heutige Jacobuskerk mit ihren hohen gotischen Fenstern stammt aus dem ersten Viertel des 15. Jahrhunderts. Auf dem Gelände der heutigen Jacobuskerk in Rolde soll im 9. oder 10. Jahrhundert ein erstes hölzernes Kirchlein errichtet worden sein.
Der spitze Turm der Jacobuskerk diente Reisenden jahrhundertelang als Orientierungspunkt.
Das Streekmuseum Het Dorp van Bartje zeigt einen nachgebauten und vollständig eingerichteten alten Drentse Bauernhof. Zum Museum gehören außerdem eine Schule aus dem Jahr 1930 und eine Plaggenhütte. Wechselnde Ausstellungen widmen sich der Geschichte von Rolde. Die Schule aus dem Jahr 1930 setzt dabei einen klaren zeitlichen Bezug innerhalb der Museumsanlage.
Die Molen Van Rolde ist die kleinste Mühle Drenthes.
Großsteingräber und Friedhof
Das Großsteingrab D18 ist bei der Anfahrt mit dem Auto weithin auffällig. Das Großsteingrab D17 liegt etwas weiter entfernt neben einem alten Baum. Für die Orientierung vor Ort markieren Autoanfahrt und alter Baum zwei unterschiedliche Bezugspunkte.
Das Großsteingrab D17 weist noch acht Decksteine und fünfzehn Seitensteine auf; das Großsteingrab D18 besteht aus sieben Decksteinen und vierzehn Seitensteinen.
Der jüdische Friedhof in Rolde trägt die Bezeichnung „Bet Chajiem“ („Haus der Lebenden“). Der deutsche Zusatz erklärt die Bedeutung der hebräischen Bezeichnung unmittelbar.
Termin auf dem Grote Brink
Die Roldermarkt findet seit 1785 am zweiten Dienstag im September auf dem Grote Brink statt. Für die eigene Reiseplanung sind damit Monat, Wochentag und Veranstaltungsort festgelegt.
Weitere Orte im Destinationsbereich
Weitere Orte im selben Destinationsbereich sind Anderen, Schoonloo, Gieten, Annen, Papenvoort, Nieuwediep und Balloo.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aa En Hunze.
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