Dokkum: Grachten, Geschichte und Wattenmeer
Wasserlage und Naturraum
Dokkum liegt an der Dokkumer Ee, die die Stadt mit Leeuwarden und dem Wattenmeer verbindet. Dokkum liegt zwischen dem UNESCO-Welterbe Wattenmeer, dem Nationalpark Lauwersmeer und den Noardlike Fryske Wâlden und ist damit ein geeigneter Ausgangspunkt für Naturliebhaber. Die Wasserlage der Stadt wird in einer Rundfahrt durch die Grachten des historischen Dokkum unmittelbar erfahrbar. Eine Gracht ist ein innerstädtischer Wasserlauf. Bei der Rundfahrt begleiten ein Schiffer und ein Guide die Fahrt; der Schiffer und der Guide erzählen Geschichten und Anekdoten über die Stadt. Für die Tagesplanung lässt sich die Grachtenfahrt als eigener Abschnitt neben dem Museumsbesuch und den Orten rund um die Bonifatiuskapelle und die Grote Kerk berücksichtigen. Die Grachtenfahrt lenkt den Blick somit auf Dokkum über seine Wasserwege und seine erzählte Stadtgeschichte.
Museum und Stadtgeschichte
Das Museum Dokkum befindet sich in mehreren historischen Gebäuden, darunter das 1618 errichtete Gebäude der Admiralität von Friesland und Groningen. Der Dokkum-Saal im Museum Dokkum behandelt die lokale Geschichte von archäologischen Ausgrabungen bis in die Moderne. Die Stadtspaziergänge des Museum Dokkum werden auf Niederländisch, Friesisch, Englisch und Deutsch angeboten. Stadtspaziergänge des Museum Dokkum können ganzjährig und zu jedem gewünschten Zeitpunkt reserviert werden; die Stadtspaziergänge dauern 1,5 bis 2 Stunden und beginnen am Museum. Bei begrenzter Tageszeit lässt sich der Stadtspaziergang als zeitlich eigener Schwerpunkt planen; sein Beginn am Museum und seine Dauer von 1,5 bis 2 Stunden geben dafür den zeitlichen Rahmen vor. Wer Dokkum über seine Geschichte kennenlernen möchte, findet im Museum Dokkum einen konkreten Zugang zu historischen Gebäuden, lokaler Geschichte und einem zeitlich klar gefassten Spaziergang.
Bonifatius in Dokkum
Der Processiepark neben Dokkums Bonifatiuskapelle enthält Kreuzwegstationen aus dem Jahr 1949. Der jährlich Mitte Juni stattfindende Bonifatiusdag umfasst eine Prozession durch die Innenstadt zum Heiligtum, bei der eine Bonifatiusreliquie aus der Kirche in Dokkum mitgeführt wird. Neben Dokkums Grote Kerk liegt ein kleiner Garten mit 16 verstreuten Steinbüchern, die zusammen die Zahl 754 ergeben – das Jahr, in dem Bonifatius getötet wurde. Die Jahreszahlen 1949 und 754 setzen die Kreuzwegstationen und die Steinbücher in klar unterscheidbare historische Zeitpunkte.
Besondere Details der Stadt
Dokkums IJsfontein verändert sich mit den Elementen; auf ihrer kupfernen Oberfläche bilden sich Eismuster. An der IJsfontein lässt sich die Veränderung direkt an der kupfernen Oberfläche im Stadtbild verfolgen. Die kupferne Oberfläche macht die Veränderung der IJsfontein sichtbar und gibt diesem Ort ein wandelbares Erscheinungsbild. Die Stadsbrouwerij en museum Bonifatius 754 in Dokkum beherbergt in ihrem Keller das kleinste Biermuseum der Niederlande. Für Besucher, die einen Ort nicht nur über bekannte Hauptsehenswürdigkeiten kennenlernen möchten, bieten diese konkreten Stationen zusätzliche Anknüpfungspunkte innerhalb Dokkums.
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