Geldermalsen zwischen Linge, Fruitroute und Ortsgeschichte
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Geldermalsen zwischen Geschichte und Betuwe
Geldermalsen vereint mehrere konkrete Bezugspunkte: die Baugeschichte des Ortes, regionale Produkte aus der Betuwe und die Fruitroute Betuwe mit ihrem Verlauf an der Linge. Der Stationskomplex, die Centrum- bzw. Suitbertuskerk und die Beurs ergänzen diesen Ortsbezug um unterschiedliche historische Themen.
Stationskomplex und historische Architektur
Der Stationskomplex Geldermalsen besteht aus drei geschützten Bestandteilen. Er liegt westlich des Dorfes und südlich der Linge. Die Linge bildet dabei den Landschaftsbezug, der auch bei der Fruitroute Betuwe wiederkehrt.
Das heutige Stationsgebäude Geldermalsen trägt auch die Bezeichnung Geldermalsen II und wurde 1886 als Inselbahnhof in überwiegend neorenaissancezeitlicher Gestaltung errichtet. Die überwiegend neorenaissancezeitliche Gestaltung setzt dabei einen zeitlichen Gegenpunkt zur Tuffsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert.
Centrum- bzw. Suitbertuskerk
Die Geschichte der Centrum- bzw. Suitbertuskerk in Geldermalsen umfasst eine im 12. Jahrhundert errichtete Tuffsteinkirche, die dem heiligen Suitbertus geweiht war. Ein Jahrhundert später wurde ein Turm hinzugefügt. Damit reicht die Kirchengeschichte deutlich weiter zurück als die Entstehung des Stationsgebäudes im späten 19. Jahrhundert.
In der Centrum- bzw. Suitbertuskerk wurde die Glocke Sint Martinus im Jahr 1460 aufgehängt. Außerdem befindet sich dort ein Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert.
Die Beurs am Marktplein
Die Beurs ist eines der prägenden Gebäude am Marktplein in Geldermalsen. Sie wurde gebaut, als der Handel in Geldermalsen gegen Ende des 19. Jahrhunderts immer umfangreicher wurde. Das Gebäude steht damit für eine weitere Facette der Ortsgeschichte: Neben kirchlicher Tradition und Stationsarchitektur gehört auch die Entwicklung des Handels zum historischen Bild des Ortes.
Fruitroute Betuwe und Linge-Landschaft
Die Fruitroute Betuwe beginnt am Knotenpunkt 59 an der Kreuzung Herman Kuijkstraat/Rijksstraatweg in Geldermalsen. Zugleich endet die Fruitroute Betuwe in Geldermalsen.
Die Fruitroute Betuwe führt über kurvenreiche Straßen und Deiche entlang der Linge. Dadurch tritt neben dem Ortsbild auch die niederländische Landschaft in den Vordergrund: Straßenführung, Deiche und Flussraum bestimmen den Charakter des Verlaufs. Kostenlose Parkmöglichkeiten für die Fruitroute Betuwe gibt es an der Kostverlorenkade oder am NS-Bahnhof Geldermalsen.
Regionale Produkte aus der Betuwe
De Streekzaak ist ein gemütliches Lunchlokal und Geschäft, das ganz auf regionale Produkte aus der Betuwe ausgerichtet ist.
Was Geldermalsen unterscheidet
Stationskomplex, Suitbertuskerk und Beurs stehen für drei eigenständige historische Perspektiven; die Fruitroute Betuwe lenkt den Blick auf Deiche, kurvenreiche Straßen und die Linge.
Die historischen Gebäude reichen von der mittelalterlichen Kirche bis zur Architektur des 19. Jahrhunderts, während die Fruitroute eine landschaftliche Perspektive entlang der Linge eröffnet.
Im selben übergeordneten Zielraum finden Sie außerdem Deil, Meteren und Beesd.
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