Zelhem: Geschichte, Wege und Natur
Unterkünfte in Zelhem
Naturgebiete und Routen
Nördlich von Zelhem liegt das Naturgebiet 't Zand mit etwa 230 Hektar, das überwiegend aus Nadelwald besteht. Die Het Zandroute führt von Zelhem durch das Waldgebiet des Landguts 't Zand in Richtung Ruurlo. Sie führt über Alleen und Waldwege, bevor die waldreiche Umgebung in eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit ausgedehnten Wiesen übergeht.
Der Langenberg, den die Um de Beltroute erreicht, ist eine ehemalige Mülldeponie und heute ein Naturgebiet mit Wanderwegen. Die Um de Beltroute führt durch das Umland von Zelhem. Die Nordic Walkingroute Zelhem beginnt im Ortszentrum und führt über den Langenberg. Die Klaapsinkroute führt durch das Zelhemer Umland an Wasserflächen, Gräben, Wiesen, Feldern und Wald entlang.
Eine eigene historische Perspektive bietet die Tegelroute Zelhem. Sie ist etwa 1,5 Kilometer lang und führt an 17 großen Granit-Fotoplatten entlang. Die kurze Distanz lässt sich bei zeitlicher Planung eines Rundgangs durch den Ort berücksichtigen. Die Granitplatten liegen auf Gehwegen an historischen Orten im Dorf Zelhem und sind jeweils 50 × 50 Zentimeter groß. Als rollstuhl- und rollatorfreundlicher Spazierweg verbindet die Tegelroute lasergravierte Fotos und kurze Beschreibungen, die Besucher in die Vergangenheit zurückführen.
Geschichte in Zelhem
Der Hof Smedekinck wird seit 1341 als Lehen des von Ludger gegründeten Klosters in Werden (Deutschland) erwähnt. Die restaurierte Hofanlage Smedekinck und ihre Scheunen beherbergen seit 2007 eine Dauerausstellung, regelmäßig wechselnde Ausstellungen und Thementage. Das Museum Smedekinck vermittelt Einblicke in die regionale Entstehungsgeschichte und die Lebensweise der Einwohner von Zelhem im Lauf der Jahrhunderte.
Das Ludgerkerkje steht heute beim Museum Smedekinck in Zelhem. Es ist eine möglichst originalgetreue Rekonstruktion der Kapelle, die am Ort der heutigen Lambertikerk errichtet wurde. Die Lambertikerk ist eine spätgotische Pseudobasilika mit 3/8-geschlossenem Chor und Westturm, ursprünglich romanischen Ursprungs. Nach einem Einsturz im Jahr 1662 wurde die Kirche wiederaufgebaut. Bei Ausgrabungen während der Instandsetzung schwerer Kriegsschäden in den Jahren 1949–1950 wurden an der Lambertikerk die Überreste einer romanischen Basilika aus dem 11. Jahrhundert mit drei Apsiden gefunden.
Die Coopsmolen / Nieuwe Molen in Zelhem wurde 1818 gebaut und 1939 abgebaut. Am 30. Juni drehte sich die Coopsmolen / Nieuwe Molen erstmals seit mehr als 80 Jahren wieder. In Zelhem lebte eine Frau unter dem Namen Smoks Hanne.
Lokale Besonderheiten
Bei der Muldersfluite an der Zelhemseweg 44 zwischen Hengelo und Zelhem wird am Himmelfahrtstag traditionell Roggenbrot gewogen. Das Zwembad De Brink verfügt über ein tiefes Becken mit 31 °C, ein Familienbecken mit 30,5 °C, einen Whirlpool, ein Kleinkinderbecken und ein Planschbecken mit einer großen gelben Rutsche.
Weitere Orte derselben übergeordneten Destination sind Steenderen, Keijenborg, Hengelo, Hummelo, Toldijk, Olburgen, Baak und Wichmond.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bronckhorst.