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Groningen: Hafenviertel, Stadtgärten und markante Architektur

Unterkünfte in Groningen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Groningen zeigt sich in seinen alten Kaimauern, historischen Gärten und eigenständigen Museumsbauten. Kultur, Stadtgeschichte und Grünanlagen stehen hier nebeneinander; auch Fahrraderlebnisse gehören zu den belegten Möglichkeiten. So können Sie die Stadt über sehr unterschiedliche Themen kennenlernen, ohne sie auf eine einzelne Sehenswürdigkeit zu reduzieren.

File:Gemeente Groningen Rookvrije Generatie sign, Groningen (2020) 02.jpg File:Gemeente Groningen Rookvrije Generatie sign, Groningen (2020) 02.jpg Foto: Photo: Donald Trung Quoc Don (Chữ Hán: 徵國單) - Wikimedia Commons - © CC BY-SA 4.0 International . ( Want to use this image? ) Original publication : -- Donald Trung 『徵國單』 ( No Fake News ) ( WikiProject Numismatics ) ( Articles ) 22:13, 5 March 2020 (UTC)
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Kurzfakten zu Groningen

  • Das Groninger Museum ist das größte Museum für Kunst und Design in den nördlichen Niederlanden.
  • Vom Hoofdstation Groningen bis zum Groninger Museum sind es etwa 300 Meter.
  • Das Forum Groningen ist 45 Meter hoch, hat zehn Stockwerke und eine Dachterrasse. Bei schönem Wetter und mit etwas Glück reicht der Blick von dort bis nach Schiermonnikoog.
  • Die Martinitoren kann während der Öffnungszeiten täglich auf eigene Faust bestiegen werden; von oben sehen Sie über die Stadt.
  • Im Noorderplantsoen findet jährlich das Noorderzon Performing Arts Festival Groningen statt. Das Programm wechselt mit der jeweiligen Ausgabe.

Hafenviertel und Stadtgeschichte

Hoge der A und Lage der A bilden gemeinsam das älteste Hafenviertel Groningens. Lange war es direkt mit dem Meer verbunden. Die beiden Kaimauern erfüllten unterschiedliche Aufgaben, die vom Wasserstand abhingen: Bei Flut diente die Hoge der A zum Be- und Entladen, während die Kaimauer Lage der A bei Ebbe genutzt wurde. Ein Spaziergang entlang der Kaimauern führt an 28 staatlich geschützten und 11 kommunalen Denkmälern vorbei. Der Ort verbindet damit eine konkrete maritime Geschichte mit einem Rundgang an historischen Bauten.

Auch die früheren Wohlfahrts- und Wohnformen gehören zur Stadtgeschichte. Die Groninger Hofjes boten einst Armen, Witwen und Kranken kostenlose Unterkunft. Heute leben dort Privatpersonen in ruhigen Oasen der Innenstadt. Davon unabhängig ist das Pelstergasthuis das älteste Gasthaus von Groningen.

Museen und markante Gebäude

Die Dauerausstellung des Groninger Museums verbindet verschiedene Themen: Zu sehen sind historische Objekte zur Geschichte Groningens, asiatische Keramik und Gemälde der Groninger Künstlergruppe De Ploeg. Das Museum steht seit 1994 im Diepenring und ist ein postmodernes Gebäude. Sammlung und Architektur geben damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Kulturbesuch.

Auch das Hoofdstation Groningen verdient einen Blick auf seine Gestaltung. Der Bahnhof ist ein staatlich geschütztes Denkmal und erfüllt weiterhin seine ursprüngliche Funktion als Bahnhof. In der Halle finden sich eine reich verzierte Decke aus Papierstuck, Bleiglasfenster und Fliesenbilder mit symbolischen Darstellungen des Groninger Künstlers F. H. Bach. Eine hohe schmiedeeiserne Laterne gehört ebenfalls zur Ausstattung.

Beim Forum Groningen ist zwischen Programmen und den offenen, an das Atrium angrenzenden Plätzen zu unterscheiden: Für Programme wird Eintritt verlangt, die angrenzenden offenen Plätze sind frei zugänglich. So ist die konkrete Zugangsregel verständlich, ohne den Besuch eines kostenpflichtigen Programms mit dem Aufenthalt auf diesen Plätzen gleichzusetzen.

Gärten, Parks und Fahrraderlebnisse

Die Prinsentuin ist ein grüner, blütenreicher Stadtgarten. Zwischen den Pflanzen können Sie spazieren, auf einer Bank lesen oder im Teehaus Tee trinken. Angelegt wurde der Garten im 17. Jahrhundert von Statthalter Willem Frederik und seiner Frau Albertine Agnes. In den Sommermonaten bietet die Teeschenke Getränke an. Der Noorderplantsoen erzählt eine andere Parkgeschichte: Er entstand auf früheren Stadtwällen und anstelle der im 17. Jahrhundert angelegten Stadtgräben, die in Teiche umgewandelt wurden.

Für eine bewegte Erkundung werden in Groningen geführte Fahrradausflüge zu bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Forum, dem Martiniturm und dem Peerd van Ome Loeks angeboten. Prüfen Sie vor der Planung die aktuellen Buchungsdetails. Eine weitere Möglichkeit ist die historische Fahrradroute Groene Parels: Sie ist 42 Kilometer lang und führt durch Groningen und das umliegende Haren. Da Routendetails überarbeitet werden können, empfiehlt sich ein Blick auf den aktuellen Verlauf.

Für einen größeren regionalen Rahmen lohnt sich die Unterscheidung zwischen Stadt und Provinz. Die Provinz Groningen lässt sich mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Routen verbinden unter anderem jahrhundertealte Warften, charakteristische Kirchen, das Wattenmeer und die Stadt Groningen. Diese Themen eröffnen einen Blick über die Stadt hinaus, ohne die Eigenheiten des städtischen Hafenviertels, der Sammlungen und Gärten zu ersetzen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Groningen.

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