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Griendtsveen: Torfdorf zwischen Geschichte und Peel-Landschaft

Unterkünfte in Griendtsveen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Griendtsveen verbindet die Geschichte der Torfgewinnung mit einer bis heute weitgehend historischen Dorfstruktur und den Landschaften der Peel. Der Ort entstand am Ende des 19. Jahrhunderts auf Initiative des privaten Unternehmers Van de Griendt als Siedlung zur Torfgewinnung. Das geschützte Dorfbild bewahrt die weitgehend historische räumliche Struktur und das zum großen Teil historische Baubild des Ortskerns.

File:Kazemat K27 Griendtsveen detail.jpg File:Kazemat K27 Griendtsveen detail.jpg Foto: ERRRor via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Vom Torf zur historischen Dorfkultur

Ein besonders aussagekräftiges Bauzeugnis ist die ehemalige Turfstrooiselfabriek von Griendtsveen. Sie ist das letzte erhaltene Relikt des früheren Fabrikkomplexes zur Verarbeitung des in Griendtsveen gewonnenen Torfs und besitzt wichtige wirtschafts- und kulturhistorische Bedeutung. Das ehemalige Fabrikgebäude wurde um 1899 im traditionalistischen Baustil errichtet. Ebenfalls eng mit der Entwicklung des Torfdorfs verbunden sind die drei um 1905 entstandenen Ophaalbruggen, also Zugbrücken. Sie sind für die Entwicklung des Torfdorfs, die typologische Entwicklung von Zugbrücken und die Geschichte der Bautechnik von geschichtlicher beziehungsweise bauhistorischer Bedeutung.

Kirche, Pfarrhaus und bewahrte Details

Die Sint Barbara Church wurde 1895 nach einem Entwurf von Jac. van Groenendael jr. im traditionalistischen Stil erbaut. Auf dem Friedhof der Kirche befindet sich das Grab des regionalen Romanautors Toon Kortooms. Zur historischen Bausubstanz gehört außerdem die ehemalige Pastorie, ein weitgehend gut erhaltenes und reich ausgeführtes Pfarrhaus aus dem späten 19. Jahrhundert. Der traditionalistische Stil zeigt an den Giebeln leichte Einflüsse der Chaletstil-Architektur; auch das Interieur ist gut bewahrt. Bei einer Führung werden die Häuser der Peel-Arbeiter und die Apostelwohnungen besichtigt.

Wander- und Fahrradrouten durch die Peel

Mehrere Wege erschließen unterschiedliche Seiten von Griendtsveen. Die markierte Wanderroute „Mariapeel (Tag 2)“ überquert in Griendtsveen die Helenavaart. „Griendtsveen in het groen“ ist eine 6,5 km lange Knotenpunkt-Wanderroute durch die Peel-Natur und das malerische Dorf Griendtsveen. Der drei Kilometer lange Mussenkeetpad führt durch das raue Peel-Gebiet und verbindet Leegveld, die Kanäle und Griendtsveen. An der Westseite können Sie von einem Parkplatz an der Bahnlinie entlang des sogenannten Nonnenpad spazieren; dieser Weg wurde früher von Ordensleuten des Klosters in Griendtsveen genutzt. Auch für das Radfahren gibt es einen konkreten Bezug: Die Radroute „Wielrennen door de Peel en haar dorpen“ führt durch Griendtsveen. In Griendtsveen wird zudem eine Führung durch die ehemalige Veenkolonie angeboten, die Besucher in die veenkoloniale Vergangenheit des Orts einführt.

Naturraum und Ziele im Umfeld

Die Deurnsche Peel ist ein Natura-2000-Gebiet, in dem seltene Hochmoor-Pflanzen und -Tiere sowie ihre natürlichen Lebensräume geschützt werden. In der näheren Umgebung von Griendtsveen liegt Vossenheuvel, ein Hügel; Kempkensberg ist ein Hügel in der Umgebung. Startebos und De Hees sind Parks im weiteren regionalen Umfeld von Griendtsveen.

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Schlösser und Ruinen in der weiteren Umgebung

In der Umgebung von Griendtsveen liegen Klein Kasteel, ein Schloss, sowie Groot Kasteel und Kasteel Asten, beides Ruinen. Im weiteren regionalen Umfeld befindet sich außerdem Kasteel van Meerlo, ein Schloss. Zusammen mit den historischen Ortsmotiven und den Wegen durch die Peel eröffnen diese Ziele verschiedene Anknüpfungspunkte für Kultur-, Landschafts- und Wanderinteressen.

Weitere Orte im selben Zielgebiet: Broekhuizenvorst, Melderslo, Hegelsom, Lottum, Broekhuizen, America, Grubbenvorst und Sevenum.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Horst Aan De Maas.

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