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Kelpen-Oler zwischen Wasserwegen und früher Geschichte

Unterkünfte in Kelpen-Oler

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wasserwege und Landschaft

Kelpen-Oler verbindet Wege am Wasser mit Naturflächen und einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Die Wanderroute „Knopen Lopen“ beginnt am Startbord auf dem Platz bei der Kirche an der Ecke Kerkstraat. Eine Wanderroute durch Kelpen-Oler führt über einen Deich am Wessem-Nederweert-Kanal entlang; im Sommer gilt dieser Abschnitt als grüner Tunnel.

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Sprüchewald und Rothirsch

Entlang der Wege im Sprüchewald „De Moost“ sind auf Steinen, Fliesen und Tafeln zahlreiche Sprüche und Lebensweisheiten angebracht. Die Inschriften geben den Wegen einen kulturellen Akzent. Am Standort des als Stahlkunstwerk ausgeführten „Kunstwerk Edelhert“, das einen angreifenden Jäger zeigt, wurde bei Arbeiten an der Tungelroysebeek das 11.000 Jahre alte Skelett eines Rothirsches gefunden.

Keversbroek im Tal der Tungelroysebeek

Keversbroek ist ein Naturgebiet im Tal der Tungelroysebeek. Es besteht aus Heuwiesen, feuchtem Grünland, Pappelbeständen und Sumpfwald. Das Gebiet ist für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten von großer Bedeutung. Heuwiesen, feuchtes Grünland, Pappelbestände und Sumpfwald bilden dabei ein vielfältiges Landschaftsmosaik für naturinteressierte Besucher.

Archäologische Spuren bei Bergheide

Bergheide ist ein Rijksmonument in Kelpen-Oler und umfasst ein Gelände mit Spuren von Bestattungen und/oder Besiedlung. Urnen und steinerne Gebrauchsgegenstände aus Kelpen und Oler weisen auf eine prähistorische Besiedlung des Gebiets hin. Die mit Bergheide verbundenen Urnenfelder stammen aus der späten Bronzezeit bis zur mittleren Eisenzeit, etwa aus der Zeit von 1100 bis 400 v. Chr. Die archäologischen Überreste von Bergheide werden in die späte Jungsteinzeit, die Bronzezeit und die Eisenzeit datiert.

Kelpen und Oler im Wandel

Kelpen und Oler wurden erstmals im Jahr 1329 erwähnt. Bis in die 1930er-Jahre waren Kelpen und Oler zwei getrennte Weiler. Kelpen-Oler steht damit zugleich für eine frühe schriftliche Erwähnung und für zwei Weiler, die bis ins 20. Jahrhundert getrennt waren.

Kasteel Ensenbroeck und seine Fundstelle

Das Schloss Ensenbroeck, auf Niederländisch Kasteel Ensenbroeck, stammt aus der Zeit vor 1600. Kasteel Ensebroek – auch Kasteel Ensenbroeck – ist ein Denkmal mit besonderer Geschichte. An der Fundstelle von Kasteel Ensenbroeck können Besucher eine App nutzen und dem virtuellen Archäologen Archie begegnen, der die Entstehung und das Verschwinden des Schlosses erklärt.

Liduina-Kirche und Aod-Prinsepaedje

Die Pfarrkirche Liduina in Kelpen-Oler wurde im Jahr 1935 nach Entwürfen von J.Th.J. Cuypers und P. Cuypers junior aus Roermond erbaut. Die Liduina-Kirche ist die einzige Liduina-Kirche in Limburg. Der Fußweg „Aod-Prinsepaedje“ verläuft zwischen der Lidwinastraat und dem Geelenveld. Für das „Aod-Prinsepaedje“ war vorgesehen, ehemalige Karnevalsprinzen mit Gedenkfliesen zu ehren; die Fliesen sollten ihre Namen und die jeweiligen Amtsjahre tragen.

Weitere Ziele in dieser Auswahl sind Heythuysen, Buggenum, Grathem, Roggel, Ell, Ittervoort, Hunsel und Horn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Leudal.

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