Ohé en Laak zwischen Maas, Seen und Geschichte
Unterkünfte in Ohé En Laak
Wasserlandschaft und Wege
Ohé en Laak bildet zusammen mit Stevensweert das „Eiland in de Maas“. Die Rundwanderung Molenplas beginnt an der Hompesche Molen und führt um die Molenplas. Mehrere Fahrradrouten führen durch Ohé en Laak. Eine Fahrrad- und Fußgängerfähre verbindet Ohé en Laak mit Ophoven in Belgien. Für die Tagesplanung lassen sich die Wege getrennt berücksichtigen: Die Rundwanderung bleibt auf die Molenplas bezogen, während die Fahrradrouten durch Ohé en Laak führen. Ophoven in Belgien bleibt dabei der konkrete Bezugspunkt der Fährverbindung.
File:Ohé en Laak (Maasgouw) voormalig gemeentehuis 01.JPG
Foto: Havang(nl) via Wikimedia Commons, CC0
Kiesseen, Wassersport und Wintervögel
In Ohé en Laak gibt es drei Kiesseen: die Dilkensplas, die Teggerse Plas und die Schroevendaalse Plas. Besonders im Winter gibt es an der Dilkensplas viele Wasservögel. Für die Tagesplanung kann der Winter an der Dilkensplas berücksichtigt werden, weil dann viele Wasservögel vorkommen. Im Winter richtet sich die Naturbeobachtung damit auf die Dilkensplas. Das Dagstrand De Maasterp umfasst 15 Hektar. Am Dagstrand De Maasterp sind Schwimmen, Stand-up-Paddling, Surfen, Wakeboarden und Kanufahren möglich. Die 15 Hektar und die dort möglichen Wassersportarten beziehen sich auf den Dagstrand De Maasterp. Stand-up-Paddling wird im Stehen auf einem Board ausgeübt. Beim Wakeboarden steht der Sportler auf einem Board. Kanufahren findet in einem schmalen Boot mit Paddel statt. Surfen erfolgt ebenfalls auf einem Board im Wasser.
Baugeschichte und Ortsbild
Hasselholt ist ein L-förmiges Haus, das zwischen 1544 und 1548 erbaut wurde und möglicherweise unter Verwendung älterer Elemente einer spätmittelalterlichen Burg entstand. Ein L-förmiger Grundriss besteht aus zwei klar erkennbaren Gebäudeteilen, die im rechten Winkel aufeinandertreffen. Als Landgut ist Hasselholt wegen des hohen Erhaltungsgrads des Komplexes in seiner nahezu ungestörten ländlichen Umgebung von allgemeiner kulturhistorischer Bedeutung.
Die Sint Annakapel in Ohé en Laak ist ein als Rijksmonument geschütztes Denkmal, das der heiligen Anna, der Mutter Marias, geweiht ist. Ein Rijksmonument ist in den Niederlanden ein geschütztes Denkmal. Die Kapelle liegt auf einer Achse mit dem nahe gelegenen Kasteel Walburg. Von Kasteel Walburg am Ufer der Maas ist nur noch der Eiskeller erhalten.
Huize Geno ist eine Maasdal-Hofstelle aus dem 18. Jahrhundert in Ohé en Laak. Vor allem in Laak ist die ursprüngliche bandartige Bebauung noch gut erkennbar. Bandartige Bebauung meint eine langgestreckte Siedlungsform. Das Ortsbild von Laak zeigt dabei nicht nur einzelne Gebäude, sondern auch die Form der Bebauung. Hasselholt und Huize Geno stehen außerdem für unterschiedliche Bauzeiten: Hasselholt entstand zwischen 1544 und 1548, Huize Geno im 18. Jahrhundert.
Für Kulturinteressierte sind Hasselholt, die Sint Annakapel und Huize Geno konkrete historische Bezugspunkte; von Kasteel Walburg ist der Eiskeller erhalten.
Weitere Ortsziele zur Orientierung sind Thorn, Linne, Stevensweert, Wessem, Maasbracht und Heel.
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