Die Deurnese Peel ist ein Naturgebiet in Deurne mit mehr als 1.400 Hektar. Sie besteht aus einem zentralen Teil, dem nördlich gelegenen Gebiet De Bult sowie den südlichen Teilgebieten ’t Zinkske und Heitrakse Peel. Zusammen mit der Mariapeel in Limburg bildet sie ein zusammenhängendes Gebiet von etwa 2.750 Hektar.
Weitere Ortsseiten: Helenaveen, Deurne, Liessel und Neerkant.
Am Rand der Deurnese Peel bietet Natuurpoort De Peel verschiedene ausgeschilderte Routen zur Erkundung des Gebiets. Dort werden Gerichte aus tagesfrischen regionalen Produkten von benachbarten Bauernhöfen und aus der eigenen Metzgerei serviert.
Das Besucherzentrum De Ossenbeemd ist der Peelrandbreuk gewidmet und zugleich ein Ausgangspunkt für Rad- und Wanderrouten. Ein Film und eine Ausstellungswand erläutern die Peelrandbreuk; außerdem sind Bodenprofile, charakteristisches Raseneisenerz und Kannenrohre zu sehen, die als erste Wasserleitung von Deurne dienten.
Holten’s Molen vereint in einer Windmühle drei windbetriebene Funktionen: Getreidemahlen, Ölpressen und Holzsägen. Auf Anfrage organisiert die Mühle Gruppenexkursionen und Führungen, bei denen Besucher die Mühle, das Ölpresswerk und die Holzsägerei kennenlernen.
Die St.-Willibrordus-Kirche im Zentrum von Deurne ist eine gotische Kreuzkirche mit einem Westturm aus etwa 1200 sowie einem Chor und Querschiff aus etwa 1460 bis 1470. Die Gestaltung ihres Chors gilt als einzigartig für diese Region, und die Smitsorgel enthält noch wertvolle historische Smits-Elemente aus dem Jahr 1838.
Unter dem Hochchor der Kirche befindet sich eine Gruft, die seit 2005 für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Außerhalb der Gottesdienste ist die Willibrordus-Kirche vom 1. Mai bis zum 1. November täglich außer montags von 14:00 bis 16:30 Uhr geöffnet. Gegen eine kleine Gebühr werden um 14:30 und 15:30 Uhr Führungen durch den Turmraum und die Gewölbe angeboten; dabei ist auch ein Blick auf Deurne möglich, sofern ein Kirchenwächter anwesend ist.
Das Kasteeldomein Haageind umfasst zwei Schlösser mit Nebengebäuden, Gärten und Parks. Beim Groot Kasteel gibt es außerdem einen Tierpark und einen Park im englischen Stil. Die Wassermühle des Kasteeldomeins wurde 1980 restauriert und erhielt 1994 ein neues Wasserrad im Wehrbereich.
De Wieger ist ein Museum im Haus von Dr. Wiegersma mit ständig wechselnden Ausstellungen, Kursen und Bühnenveranstaltungen. Zur Dauerausstellung gehören unter anderem Werke von Charley Toorop, Jan Sluijters, Leo Gestel, Theo van Doesburg, Jan Mankes und Else Berg.
Entlang der Helenavaart stehen neun monumentale, sogenannte Koningshoeves, die zwischen 1908 und 1920 errichtet wurden. Helenaveen ist ein geschütztes Ortsbild und kann als ältestes Beispiel einer planmäßigen privaten Torfkolonisation in den südlichen Niederlanden gelten; die verschiedenen Entwicklungsphasen sind dort noch deutlich sichtbar.
Der Toon Kortooms Park befindet sich an dem Ort, an dem der bekannte Romanautor Toon Kortooms aufgewachsen ist. Zum Park gehört ein etwa 1,5 Hektar großer Barfußpfad mit unterschiedlichen Untergründen sowie ein Klangpfad; unterwegs stehen Aussichtstürme, Hängematten, Bänke, Tunnel und Hütten.
Das Routennetz in Deurne umfasst Rad-, Wander-, Mountainbike-, Singletrail- und Reitrouten. Toeristisch Deurne stellt Routenkarten zum Radfahren, Wandern, Mountainbiken und Reiten bereit.
Die Wanderroute „Deurne Palet van De Peel“ hat Startpunkte am Markt von Deurne, am Bahnhof Deurne und im Zentrum von Vlierden. Bei der von einem Guide von Toeristisch Deurne begleiteten Echte-Deurnenaren-Wanderung werden markante historische Orte besucht, die mit Hendrik Wiegersma, Antoon Coolen, Jules de Corte und Toon Kortooms verbunden sind.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordbrabant.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.comWeitere Orte unter demselben Reiseziel: