Helenaveen: Torfgeschichte, Hochmoor und Wege
Unterkünfte in Helenaveen
Helenaveen und seine Torfgeschichte
Helenaveen ist eng mit der Geschichte der Torfgewinnung verbunden. Für die Torfgewinnung wurde in Helenaveen das Dreizacksystem verwendet: Drei kleine Kanäle, Wijken oder Wieken, mündeten in einen parallel zur Helenavaart angelegten Seitenkanal. Der Seitenkanal war direkt mit der Hauptvaart verbunden. Dadurch konnte der als Brennstoff verwendete Torf per Schiff abtransportiert werden.
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Foto: Peter bankers via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Helenaveen gilt als ältestes Beispiel einer planmäßigen privaten Moorgewinnung in den südlichen Niederlanden. Die verschiedenen Entwicklungsphasen sind noch gut sichtbar. Im Jahr 1853 kauften Helena Panis’ Ehemann Jan van de Griendt und dessen Bruder Nicolaas in Helenaveen 610 Hektar Hochmoor zur Torfgewinnung. Entlang der Helenavaart wurden zwischen 1908 und 1920 neun große, monumentale Höfe errichtet. Diese Höfe heißen koningshoeven und wurden von der Maatschappij Helenaveen angelegt. Die Höfe bilden entlang der Helenavaart eine bauliche Spur der privaten Moorgewinnung.
Geschützte Ortsbilder und besondere Fundstellen
Ein großer Teil des Ortskerns von Helenaveen ist vom niederländischen Staat als geschütztes Dorfbild ausgewiesen. Die protestantische Saalkirche in Helenaveen ist Teil eines Kirchenkomplexes. Am Rand von Helenaveen ist die Fundstelle der Gouden Helm durch ein besonderes Denkmal markiert, das der Künstler Joep Coppens aus Vlierden geschaffen hat. Das Kunstwerk an der Fundstelle der römischen Gouden Helm befindet sich an der Ecke der Oude Peelstraat und der Centurioweg in Helenaveen.
Die Mijmerplek Helenaveen umfasst eine wieder ausgegrabene frühere Hausgrube, einen wiederhergestellten Obstgarten mit Obstbäumen und einem Nussbaum, eine Informationstafel, eine Bank und ein Kunstwerk. Die Mijmerplek Helenaveen befindet sich an der Stelle, an der früher eine koningshoeve stand. Von der Peeltroef Helenaveen bietet sich ein Ausblick auf die neue Landschaft, die nach Beendigung der landwirtschaftlichen Nutzung entstanden ist. An der Peeltroef verbindet sich dieser Landschaftsblick mit der Geschichte der landwirtschaftlichen Nutzung. Die Peeltroef Helenaveen gehört zu den besonderen Orten in und um De Peel, die gemeinsam die Geschichte von De Peel mit den Schwerpunkten Torf, Krieg und Hochmoor erzählen.
Hochmoorlandschaft und Wege durch die Peel
Die Deurnese Peel und die Mariapeel bewahren rund um die ehemaligen veenkolonies Griendtsveen und Helenaveen Reste der einst weit ausgedehnten Hochmoorlandschaft. Die Deurnese Peel und die Mariapeel bilden ein besonderes Naturgebiet zum Wandern. Die Wanderroute Deurnese- en Mariapeel ist 7,7 Kilometer lang und beginnt am Parkplatz Mariapeel an der Koolweg 36a in Helenaveen. Die Länge von 7,7 Kilometern ist für die Planung der Wanderung eine konkrete Größe.
Die Gedichtenroute Helenaveen-Neerkant beginnt in Helenaveen, führt durch das Außengebiet von Helenaveen nach Neerkant und zurück nach Helenaveen. Unterwegs gibt es an vier Stellen Gedichte. Die Gedichtenroute bringt auf dem Weg zwischen den Orten eine literarische Ebene in die Landschaft. Die Fahrradroute Death Valley De Peel führt durch die Deurnese Peel und die Mariapeel sowie an Griendtsveen, Helenaveen und Neerkant vorbei und steht im Zusammenhang mit 75 Jahren Befreiung.
Weitere Orte derselben übergeordneten Destination sind Liessel, Deurne und Neerkant.
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