Weert

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Seit Gedenken bestimmten Handelswege das Schicksal der Kleinstadt Weert. Weert besitzt eine ausgesprochen günstige Lage zwischen wichtigen Städten in der Mitte Deutschlands und Belgiens und wurde als Kreuzung von Handelswegen in alle Himmelrichtungen stets geliebt. Noch heute geben sich die knapp 50.000 Menschen in Weert den Beinamen, Tor zu Limburg – Tor zur Welt. Die Einflüsse beider angrenzenden Länder kann der Urlauber oder der Tagesgast beim Flanieren durch die historisch wertvolle Altstadt jeden Tag neu erleben.

Ein Hauch Burgund, ein Hauch aus deutschem Pflichtbewusstsein und ebenso ein Hauch Italien sind in den Strukturen, in der Geschichte und Wandel der Zeit stets mit Weert verankert. Da weilten einst die Grafen von Horne in dem beschaulichen Weert. Einer aus dieser Grafenfamilie wurde auf Befehl des Generals Alva in Brüssel geköpft. Eine Grabplatte auf dem Boden der St.-Martinuskerk wird ihm gewidmet.

Es ist ebenso die Kirche, die glanzvoll die italienischen Spuren der Künstler Spinetti und Moretti im geschaffenen Altar widerspiegeln. Die St. Martinuskerk in Weer ist der ganze Stolz und zugleich das Wahrzeichen dieser Stadt. Übrigens, der 70 m lange Gang zum Altar findet im Seitenflügel seines Gleichen und wächst in der Vorweihnachtszeit zur größten christlichen Krippe Europas heran.

Um Jahrhunderte jünger, dennoch gleichfalls begehrenswert ist der Ursulinenhof, der sich trotz seines modernen Gewands hervorragend in das Stadtbild von Weert integriert.

Ein Ausflug in die Umgebung von Weert stolziert ebenfalls in die vergangenen Jahrhunderte zurück. Mehrere Mühlen warten am Wegesrand der Radtouren durch das nördliche Limburg und ebenso der Rand des Nationalparks De Grote Peel.

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