Franeker

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Man sagt, Franeker ist die schönste der elf friesischen Städte. Wer sich Zeit nimmt und in einem der Teehäuser genussvoll auf die Stadt niederblickt, wird gleiches von einer ehemaligen Universitätsstadt behaupten.


Zeitzeugen der Architektur - Sehenswürdigkeiten Franeker

Auf den Spaziergängen durch die Stadt meint man zugleich auch, in einer vergessenen Traumwelt angekommen zu sein. Der Grachtengürtel von Franeker schließt dies geheimnisvoll ein. Kleine schiefe Häuser reihen sich mal wild mal harmonisch aneinander. Das Stadthuis scheint am Dachstuhl sich zu schälen und doch ist es gewollte Architektur in Stil der niederländischen Architektur.

227 Jahre goldene Zeiten als Universitätsstadt

Auf Spurensuche einer alten Universitätsstadt begegnet man sehr schnell die heute ehrwürdigen Begegnungsstätten der Professoren, deren Wirkungsbereiche und auch ihr Gräber. Letzteres zieren die Böden der spätgotischen Kirche St. Martini. Der Wirkungsbereich der Professoren ist heute Teil des Fremdenverkehrs und der Stadtführungen. Schon das Museum ´t Coopmannshus besitzt eine Sammlung aus der ehemaligen Universität, welche aus einer Kollektion von Hölzern in Buchformen und Kunst besteht. Das Haus ist zugleich die Stadtwaage von Franeker. Das Martenahuis ist zugleich das ehemalige Professorenhaus, dessen Wohnturm im Original noch aus dem Jahre 1498 stammt.


Ältestes Planetarium der Welt

Doch absolut sehenswert und zugleich das älteste bekannte Planetarium der Welt entstammt aus dem Interesse eines Hobbyastronomen. Die Genauigkeit der Zeit und der Planetenkonstellationen erfasste Eise Eisinga bereits 1775 und hat bis heute Bestand.

Unvergleichliches Sportevent

Wer dass Kaatsen noch nicht kennt, hier in Franker wird jedes Jahr auf dem Sjûkelân das Turnier des Permanent Comities (PC) diese friesischen Ballsport "Kaatsen" wie ein Volksfest sehnsüchtig erwartet. Wer nach dem Spiel die wirren Regeln nicht verstanden hat, dem sei gewiss, er ist nicht der Einzige. Dies nachzuholen oder besser sich im Vorfeld ausgiebig damit beschäftigen dafür gibt das Kaatsmuseum, welches diese wirklich außergewöhnliche aber traditionelle friesische Ballsportart von Anbeginn erklärt.

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