Delft

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Delft steht auch heute noch im Schatten der Städte Rotterdam und Den Haag und doch ist Delft eine Stadt mit Weltformat, historisch eine Entdeckungsreise zwischen Handel und Königshaus, wirtschaftlich mit Porzellan, Brauerei und Fisch ein wichtiges Standbein für die Region zwischen Nordseebädern und Großstadtmetropolen und im Sinne von Kunst ein Genuss, nahe zu ideal für eine Städtereise.

Delft fand bereits 1075 erste urkundliche Erwähnung, erhielt 1246 Stadtrechte, wurde mehrfach belagert, und als strategischer Ort für Kriegspläne erkoren wurde und dennoch verlor die Stadt niemals die Hoffnung und den Glauben an sich selbst.

In der von Grachten durchzogenen Stadt leben heute mehr als 90.000 Einwohner. Die Porzellanmanufaktur mit ihren weltberühmten blau-weißen Fayencen, der historisch wertvolle Altstadtkern mit seinen teilweise unglaublichen schmalen Gassen und seine Kirchen mit den grandiosen verschiedenartigen Architekturstilen locken jedes Jahr Tausende Urlauber in die charmante und bodenständige Stadt Delft.

Gotik und Renaissance, die Oude Kerk und im Besonderem die Nieuwe Kerk sowie das Rathaus und die Grachten stehen noch heute im Mittelpunkt und prägen scheinbar zeitlos den Charakter von Delft. Delft ist auch die Stadt des Vermeers. Johannes Vermeer ist einer der größten Maler und bereits zu seiner Zeit im 16. Jahrhundert einer der berühmtesten. Vergleicht man seine Bilder, die Stadtansichten aus den Jahren 1655-160 präsentiert sich Delft immer noch so ursprünglich wie es bereits damals war. Eine alte Grabplatte in der Oude Kerk, reich verziert, ist die letzte, für alle sichtbare Würdigung eines grandiosen Künstlers.

Delfts ehrt neben Vermeer und Antonie van Leeuwenhoek, dem Erfinder des Mikroskops, vor allem die Ermordung des Willem van Oranje, welcher zu Weilen auch als Vater der Niederlande bezeichnet wird.

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