Muiden

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Ohne Wasser wäre Muiden nicht das geworden, was es heute ist, ein Paradies für alle Wassersportler, eine Kleinstadt, dessen größter Verdienst darin besteht, Teil des Festungsringes der großen Metropole Amsterdam zu sein.

Kaum 7.000 Einwohner zählt die Stadt und zieht dennoch jedes Jahr ein Millionen Publikum in die kleine Vorstadt von Amsterdam mit einer eigenen Insel. Mit einem direktem Zugang zum Ijsselmeer wiegt sich Muiden an den Ufern der Vecht, in ungefährer zentraler Lage zwischen Amsterdam und Hilversum.

Bereits im Mittelalter wurde Muiden als strategischer Verteidigungspunkt umworben und die Insel Pampow zum Fort und somit Teil der Stelling von Amsterdam. Heute verbindet eine Fähre das ehemalige Fort an den Ausläufern des Ijsselmeeres mit dem Festland. Links und rechts entwickelte sich im Verlaufe der Jahrhunderte ein reges Werfttreiben und Jachtanlegern. Von hier wurden die friesischen Inseln und das Ijsselmeer beschifft. Wie sich die Werften und der Schiffsbau veränderten und das Leben der Menschen in Muiden nachhaltig prägte und warum genau das eines mit der Gründe sind, weshalb gern und immer wieder nach Muiden in den Urlaub reist, erzählen die vielen teilweise bis zu drei Jahrhunderten alten Schiffe, Klipper, Yachten und Tjalken. Seemannsgarn, kleine Feste und maritime Feste an den Werften und in den Häfen beleben das Stadtbild Muiden.

Das älteste Zeitzeugnis besitzt das Kastell Muiderslot, eines der meist besuchten Schlösser der Niederlande und gewiss der Provinz Noord-Holland. Das Wasserschloss stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und unterlag den ständigen Erweiterungen und Erneuerungen im Interieur. Lange Zeit war das Schloss ein anerkanntes Zentrum der Künste, der Literatur und der Wissenschaft. Den Zeitgeist und die Inspirationen des Freundeskreises aus der Literatur und der Musik scheint man noch heute in Muiden entdecken zu wollen.

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