Kloster Ter Apel

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Wer Ter Apel wieder verlässt, spricht oft mit dem Gefühl von Göttlichem, legt das Wort Stille bei und kann die Ewigkeit beschreiben.

Inmitten des Westerwoldegebiets zwischen Drenthe und der deutschen Grenze wiegt sich das Kloster Ter Apel in eine geheimnisvolle Stille. Andacht und Ehrfurcht sind hier wie selbstverständlich der ständige Begleiter.

Ter Apel ist das älteste Kloster der Niederlande. Aus dem 13. Jahrhundert stammend präsentiert sich Ter Apel dennoch in einem Glanz, als würde das Kloster und seine Wirkung alle Zeiten überdauern. Die Kraft des Glaubens und glauben zu dürfen sind hier in Ter Apel wunderbar zu spüren.

Heute ist Ter Apel nicht nur Pilgerstätte und ein Monument vergangener Jahrhunderte, sondern Ter Apel schafft einen grandiosen Raum für religiöse Kunst und der Aufarbeitung der Religionsgeschichte weltweit und der der Niederlande.

Schon in der Gründungsgeschichte des Klosters ließt man, dass der Bau des Ter Apel ein Geschenk des Himmels sei und man es Haus des neuen Lichtes nennen möchte. Doch in seitdem 16. Jahrhundert wurde Ter Apel zunächst verdammt. Schon in den Jahren zuvor beherrschten Unruhen, Aufstände und Auflehnung, sowie Stürme und Brände das Leben der Mönche. Und es schien, als wäre Ter Apel dem Verfall geweiht.

Selten widmet sich heute einer vollständigen Wiederrichtung eines Klosters. Es scheint für Gläubige in der Tat so, als hätte Gott auf dieses Kloster ein besonderes Licht gelegt, denn seit 1933 wird an der Restaurierung des gesamten Klosters Ter Apel gearbeitet. Bewundernswert sind jetzt schon der Kreuzgang, viele Innenräume, das Refektorium ruft wie zu alten Zeiten zu Speis und Trank und der betörende Duft des Kräutergartens unterstützt diesen magischen Zauber, von dem man glaubt, hier ist der Ort der Stille, hier ruht die Ewigkeit.

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