Zuiderzeemuseum

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Die Geschichte des Zuiderzeemuseum beginnt, als es den Zuiderzee so nicht mehr gab und doch beeindruckt das Zuiderzeemuseum auf eine so ungewöhnliche Art, dass man sich an mancher Stelle fragt, warum musste sich alles ändern.

Gestern Zuiderzee heute Wassersportrevier Ijsselmeer und Markermeer

Es musste sich etwas ändern. Gewiss lagen die besten Zeiten der Städte am heutigen Ijsselmeer und Marker Meer in dem sogenannten „Goldenen Jahrhundert“. Fischfang, Salzgewinnung, der Käse, der Handel und vor allem die Seeflotten brachten hier her Ansehen, Kapital und Wirtschaftswachstum. Doch was nützen alle materiellen Werte, wenn eine einzige Nacht, ein einziger Sturm das Meer und die Nordsee so sehr aufbäumen lässt, dass Überschwemmungen in einer fast unvorstellbaren Größenordnung alles Leben zu Nichte macht. Die einzige Lösung lautete der Bau eines Deiches. Der Abschlussdeich allerdings veränderte nicht nur das Leben der Menschen am Rande des Zuiderzees, sondern auch das der Populationen. Aus Salzwasser wurde Süßwasser, aus Moore wurde Heide und aus Fischereihäfen wundervolle Marinas und Yachthäfen und damit wandelte sich im Verlaufe von nur wenigen Jahrzehnten eine ganze Region. Flevoland, die 12. Provinz der Niederlande, entstand auf trockenem Boden und ist heute eines der beliebtesten Urlaubsziele am Ijsselmeer.

Erlebnis Zuiderzeemuseum

Die Geschichte des Zuiderzeemuseums beginnt unweit des einstigen Fischerdorfes Enkhuizen und demonstriert das Leben hier am Zuiderzee über Stärken und Schwächen von weit mehr als sieben Jahrhunderten. Alte Fischerhäuser dominieren den Kern einer kleinen von Gräben durchzogenen Stadt. Der alte Marker Hafen wurde rekonstruiert. Direkt daneben räuchert man Tag aus, Tag ein, Anchovis, Forellen und Heringe. In der alten Schiffshalle befindet sich das Binnenmuseum und mit ihm 14 voll aufgetakelte Museumsschiffe. Hier gibt es unverändert Apotheken, Geschäfte, Hühner spielen im Hof und die Mühle steht günstig im Wind und schöpft Wasser.

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