Entlang prähistorischer Spuren führt die Hünengräberroute einmal quer durch die Provinz Drenthe. Man kann diese wie auf einer Rundreise erwandern, mit dem Rad in den Niederlanden unterwegs sein oder Teilabschnitte als Reiturlaub planen.
In den Niederlanden finden sich an den meisten kulturellen Stätten sogenannte Minicampingplätze. Hier entlang der Hünengräberroute wird die Unterkunftswahl durch gemütliche Ferienwohnungen, teils rustikalen Ferienhäusern aber auch durch erstklassige Hotels ergänzt.
Viele starten ihre Route in Assen, der Hauptstadt der Provinz Drenthe. Hier befinden sich gleich drei dieser Hünengräber. In den Niederlanden werden 54 Hünengräber gezählt. 52 befinden sich in der Provinz Drenthe. Sie sind entstammen, so die Vermutung, von ehemaligen Grabkellern. Die Kritiker und Historiker streiten, ob Massengräber oder ähnlich wie in Ägypten besondere Ordensträger hier ihre letzte Ruhestätten fanden. Das Alter der Hünengräber wird auf etwa 5000 Jahre geschätzt und einem neolithischen Trichterbechervolk zu geordnet. Calvinistische Prediger betiteln die Hünengräber auch als „Papstlose Kirche“.
Zwischen Diever und Havelte liegen Hünengräber, bei denen Funde ein großes Kapitel der Geschichte der Niederlande schrieben. Erstaunlicherweise Größte 23 Tragsteine aufweist, neun Decksteine und sogar ein Portal aus vier Tagsteinen. Hier wurde auch eine sehr große Anzahl an Tongefäßen entdeckt. Das größte Hünengrab mit 26 Tragsteinen misst 22,5 Meter und liegt nahe Borger. Hier befindet sich auch das Flint´n Hoes nationale Informationszentrum für Hünengräber.
Die Geschichte, deren Funde an den Hünengräber und was man entlang der Hünengräberroute mit der Familie, als Radwanderer oder als Niederlande-Urlauber noch alles so erleben kann, sind die Informationen, die dieses sehr interessant aufgearbeitet Zentrum sehr lebendig gestaltet.